Es handelt sich hierbei um eine für Sterna typische Raum im Raum - Installation. Eigens für die Galerie konzipiert werden eine Raum-Skulptur und eine Video-Aktion, die gemeinsam präsentiert werden. Der „Vortragssaal“ wird aus Möbelstücken montiert und von einem Beamer als einziger Lichtquelle beleuchtet. Es ist für das Publikum nur indirekt, d.h. über zwei Videokameras und eine Soundanlage rezipierbar. Der Raum im Raum repräsentiert für den Künstler in diesem Fall eine Mischung aus Käfig und Bühne. Darin turnt Thomas Sterna herum und spricht währenddessen über die aktuelle Lage lokaler/globaler Künstler in einem globalen/lokalen Kontext.
Die ausgestellten Powerpoint-Tafeln dienen dabei sowohl als Überschriften als auch als Lichtquellen. Ziel ist es, den „Denkraum Kunst“ als realen Ort zu präsentieren, sozusagen als lokale „Raumstation“, die einen Einblick vermittelt in die ideologischen Rahmenbedingungen gegenwärtiger Kunst-Praxis.
Thomas Sterna, 1958 in Aschaffenburg geboren, studiert an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Bildende Kunst und lebt und arbeitet in Meran und Frankfurt am Main.
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