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Event-Informationen
Austellung "Falling in Love" - Radierungen/Installationen der Künstlerin Sara dell'Onze (Ferrara). Schwerpunkt der Ausstellung ist der Mensch (Frau) in Kommunikation als isoliertes Individuum.
Anlässlich des 125-jährigen Bestehens lädt das Diözesanmuseum Hofburg Brixen zu einer Entdeckungsreise durch seine bewegte Geschichte ein.
Historische Fotografien und Filmaufnahmen zeigen das Museum, aber auch die Hofburg als sie noch als Bischofsresidenz genutzt wurde. Plakate früherer Sonderausstellungen veranschaulichen die Entwicklung des Museums und die Vielfalt seiner Tätigkeiten. Persönliche Geschichten und Erinnerungen zeigen zudem die menschliche Seite des Hauses und machen deutlich, wie viele Menschen das Museum im Laufe der Jahrzehnte begleitet und geprägt haben.
Auch die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre eigenen Erlebnisse und Erinnerungen an die Hofburg und das Diözesanmuseum aufzuschreiben und damit zur Präsentation beizutragen. So entsteht nach und nach ein vielstimmiges Bild der 125-jährigen Museumsgeschichte.
Die Ausstellung ist vom 13. September bis zum 8. Dezember 2026 im zweiten Stock der Hofburg Brixen zu sehen.
FORT biennale_02:
Zeitgenössische Kunst im Zweijahresrhythmus in der Festung Franzensfeste
Die zweite Ausgabe der FORT biennale ist eine Reise in vier Kapiteln.
Kuratiert und angeleitet von Hannes Egger, Andrea Lerda und Veronica Vascotto zieht erneut Neu- und Andersartigkeit im Dialog mit den massiven Mauern der Festung in die militärischen Räume ein. Eine pure Freude voller Gegensätze – und Gemeinschaft:
Gemeinschaftlichkeit steht über dem Konzept der dargestellten Kunst und den Inspirationen der Künster*innen: Togetherness leitet den Weg durch die diesjährige Ausgabe der Ausstellung für zeitgenössische Kunst in der Festung Franzensfeste.
Schaffen wir Raum für Begegnung
Die Erzählung der diesjährigen Ausstellungsreihe ist eine Antwort auf die drängenden Herausforderungen der Gegenwart:
Von der Zunahme von Konflikten über die Ausbreitung autoritärer Systeme. Von der Klimakrise bis zur Krise der Menschenrechte. Von den Chancen der Digitalisierung bis zur Erosion zwischenmenschlicher Beziehungen.
Die Annahme: eine Entwicklung in dieser Welt ist nicht nur möglich, sie existiert bereits.
Uns neu als Wesen zu begreifen, die Teil einer einzigen globalen Gemeinschaft sind, die auf friedlichen Beziehungen zwischen Menschen und auf einer symbiotischen Koexistenz mit allem Nicht-Menschlichen beruht, ist der einzige Weg zum Überleben.
Die FORT biennale 2026 ist als kreatives, interaktives und offenes Dispositiv gedacht. Ein Instrument, um anderen Vorstellungswelten jenseits der dominierenden zeitgenössischen Paradigmen zu begegnen. Ein Raum kollektiver Imagination, in dem Empathie, Zuhören und Gemeinschaft geübt werden können.
Reclaiming Collective ist eine Einladung, jene Hindernisse zu überwinden, die Trennung erzeugen: Allianzen, Teilhabe und gegenseitige Unterstützung können eine Alternative zum zerstörerischen Individualismus, geleitet vom Turbo-Kapitalismus, darstellen.
Think, Play, Dance und Act
Die Werke von rund zwanzig italienischen und internationalen Künstler*innen – mit besonderem Augenmerk auf die kreative Szene der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino – werden in den Sektionen Think, Play, Dance und Act präsentiert, im Dialog mit den Stimmen von Forscher*innen von Eurac Research.
Gibt es „DIE Realität“ oder vielmehr viele Realitäten? Diese Frage stellt sich seit jeher und hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Jeder malt sich seine eigene Wirklichkeit, wahrgenommen durch den eigenen Filter. Befindet sich doch jeder in seiner „Blase“ und konstruiert dabei auch ein Bild von sich selbst. Sogar der äußere Schein wird individuell interpretiert und im eigenen Bewusstsein „ermalt“. Das Bild, das man von sich und von seiner Umgebung erschafft, wird so zu einem zutiefst kreativen Prozess.
Der Akt des Malens an sich, die Beziehung zwischen dem Maler und seinem Medium sowie die Naturlandschaft, gesehen durch das Auge des Künstlers, sind die zentralen Themen der ausgestellten Werke.
Lars Klauser (*1971 in Bozen, ansässig in Vilpian), Kunstlehrer. Er studierte in St. Ulrich, Florenz und Mailand und verbrachte ein Stipendienjahr in Wien. Seit 1997 ist er vielseitig künstlerisch als Maler, Zeichner und Karikaturist aktiv und stellt regelmäßig aus. Seit 2022 zeichnet er zudem die wöchentlichen Donnerstags-Karikaturen „St(r)icheln“ für SALTO.
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