Einloggen

Einloggen

Ohne Pinsel gemalte MauerWerke, verwandelt mit Fotografie in KunstWerke - Veröffentlicht von nougatti

0
  • Söll Nr. 12, Tramin a.d.Weinstr., BZ
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

Jeden Tag hasten wir daran vorbei: an dem einen Dorfwinkel, an dieser Stadtkreuzung, an jener Mauer. Und was sehen wir? Wir speichern einen Gesamteindruck, fangen unbewusst die Stimmung ein, verheddern uns in ein kurioses Detail. Aber nur sehr selten schweift unser Blick über die alte Mauer und entdeckt die Schönheit, die sie ausstrahlt. Oder erkennt darauf die Zeichen der Zeit: schichtenweise aufgetragen als wär‘s von einem launischen Maler - mal zart und filigran, mal grob und ungeschliffen. Auch bleiben unsere Augen nur gelegentlich an den Farben, ihren Nuancen und Schattierungen, hängen. Sie haben sich langsam gebildet, durch Sonneneinstrahlung, durch die Einwirkung von Wind, Regen, Feuchtigkeit, Korrosion, auch Luftverschmutzung, durch das Wachsen von Moosen und Flechten, durch Tierspuren vielleicht.
Die Fotografin hat ein Auge dafür entwickelt, für diese „marode Schönheiten“, wie sie die Bilder unserer nächsten Umgebung selbst nennt. Und um den sinnlichen Reiz dieser MauerWerke deutlicher hervorzuheben, verwebt und montiert sie auf deren Textur andere fotografische Elemente und schafft damit ihre eigenen Kompositionen.
Marion Overkamp stülpt mit ihren „gemalten“ Mauerwerken dem Wohlvertrauten eine neue Komponente über, sie schärft unseren Blick, sie kratzt an der Oberfläche unserer Wahrnehmung.
Anita Rossi, Journalistin

Kontakte :

  • Location : Schloss Rechtenthal
  • Adresse : Söll Nr. 12, Tramin a.d.Weinstr., BZ
  • Webseite : marion-overkamp.com

Datum und Uhrzeit des Events :

Notizen über die Uhrzeiten :

Vernissage 05.09.2014 - ore 19:00 - 22:00 Uhr
Verkaufsausstellung/ mostra mercato:
06.09.2014 - 12.09. 2014 - ore 15:00 - 19:00 Uhr

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 22 Mai 2026 bis 25 Juli 2026
    kuratiert von Francesca Verga und Zasha Colah Am 21. Mai 2026 eröffnet in der Ar/Ge Kunst die Ausstellung Solastalgia Sofia Melluso und Gianluca Concialdi. Sie befasst sich mit den Veränderungen von Orten unter dem Druck des globalen Tourismus. Ausgehend von Palermo und in Abstimmung auf dem Bozner Kontext, nimmt das Projekt die Gestalt einer friggitoria-bar an, einer Frittier-Bar, die als ein vielschichtiges Dispositiv verstanden wird. Sie bleibt in der Schwebe zwischen künstlicher Konstruktion und alltagsbezogenem Wissen, wobei Skulpturen, Texte und Installationen zum Nachdenken über Ökonomien der Aufwertung und ihre materiellen und symbolischen Auswirkungen anregen. Zwischen Verführung und Verwertung, Folklore und Branding bewegt sich die Ausstellung im Raum der „Solastalgie“: jenem Gefühl des Verlusts, das sich einstellt, wenn man an einem Ort bleibt und dieser zwar weiter besteht, ganz allmählich aber aufhört, mit sich übereinzustimmen. Sofia Melluso (Palermo, 1992) ist eine bildende Künstlerin, deren Schaffen verschiedene Ausdrucksformen umfasst und sich dabei zwischen Keramik, Zeichnung, Schrift und Fotografie bewegt. Ihre künstlerische Forschung erstreckt sich zudem auf den kollektiven, prozesshaften und transdisziplinären Bereich und hinterfragt Machtsysteme und Dynamiken der Repräsentation, die Subjektivität, Sprachen und Territorien prägen. Sofia Melluso gehört dem 2020 gegründeten Kollektiv ৺ ෴ ර ∇ ❃ ̅ ̅ an, mit dem sie einen unabhängigen Kunstraum in Palermo betreibt. Gianluca Concialdi (Palermo, 1981) lebt und arbeitet in Palermo und widmet sich vor allem abstrakter Malerei und experimentellen Materialien. Seine Praxis verschränkt Malerei, Schrift und Installation: Er gestaltet Doppelbilder auf Papier und verdichtet sie anhand von Collagen, Gouache und Sprühfarbe, wobei sich urbane Geschichten, Irrungen und Wirrungen sowie Ironie überlagern in einer Bildsprache, die sich gewohnten Betrachtungsweisen entzieht. Das Prinzip der Doppelung ist den Werken selbst eingeschrieben – mit einer verborgenen und einer sichtbaren Seite – ebenso wie den Werktiteln der Interventionen, die oftmals poetisch und widersprüchlich sind.
  • Es gibt Termine vom 03 Juli 2026 bis 16 Aug. 2026
    Wie können Kunst und Kulturinstitutionen dazu beitragen, Erfahrungen sichtbar zu machen, die oftmals am Rand des öffentlichen Lebens bleiben? Mit einem zweiteiligen Projekt zum Phänomen des sozialen Rückzugs von Jugendlichen bringt das Museion im Piccolo Museion – Cubo Garutti zeitgenössische Kunst, soziale Arbeit und partizipative Praktiken miteinander in Dialog. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Verein La Strada – Der Weg Projektteam „Invisibili“ und geht aus der Begegnung von zeitgenössischer Kunst und sozialer Arbeit hervor. Es fügt sich in den Weg ein, den das Museion eingeschlagen hat, um Kulturinstitutionen als Orte des Zuhörens, der Begegnung und der Teilhabe zu stärken. Im Stadtviertel Don Bosco gelegen und nur wenige Schritte vom Sitz des Projekts „Invisibili“ entfernt, wird der Cubo Garutti zu einem Ort der Begegnung zwischen individuellen Erfahrungen, Gemeinschaft und Stadtgesellschaft. Der erste Teil, „Dentro il Cubo“ (3. Juli – 16. August 2026), zeigt eine Auswahl von Arbeiten, die von den am Projekt „Invisibili“ beteiligten Jugendlichen im Rahmen eines von Rita Mentzel geleiteten kunsttherapeutischen Prozesses geschaffen wurden. Zeichnungen, Malereien und weitere visuelle Arbeiten geben Einblicke in persönliche Erfahrungen, Vorstellungen und Ausdrucksformen, die nur selten im öffentlichen Raum sichtbar werden, und eröffnen neue Möglichkeiten der Kommunikation und Beziehung. Mit dieser Zusammenarbeit möchten das Museion und La Strada – Der Weg die Rolle der Kunst als Instrument des Zuhörens, der Verständigung und der Teilhabe erforschen. Ziel ist es, Erfahrungen sichtbar zu machen, die häufig im Verborgenen bleiben, und neue Formen von Nähe und Verbindung zu ermöglichen.
  • Es gibt Termine vom 25 Nov. 2025 bis 08 Nov. 2026
    Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..