Ein Gastspiel des St. Pauli Theaters, Hamburg
von Sébastien Blanc
Deutsch von Georg Holzer
REGIE: Ulrich Waller
BÜHNE: Annelie Büchner
KOSTÜME: Ilse Welter
MIT: Éric/Jerôme: Sebastian Bezzel, Fabien: Götz Otto
Eigentlich wollte Fabien mit seinen besten Freun den, den Zwillingen Éric und Jérôme, nur das Finale der French Open anschauen. Wie jedes Jahr. Drei Männer, ein guter Tropfen (oder mehrere) und bestes Tennis. Doch Éric kommt absichtlich zu früh. Er vertraut Fabien ein großes Geheimnis an, das das Leben seines Zwillingsbruders, wie auch sein eigenes, grundlegend verändern wird. Kaum ist Éric weg, klingelt Jérôme an der Tür, völlig aufgelöst. Er will ebenfalls sein Gewissen erleichtern. Auch er hat ein Geheimnis zu beichten, das seinen Bruder betrifft. Von beiden qua Freundschaftsschwur zum Stillschweigen verpflichtet, versucht Fabien, die Geheimnisse für sich zu behalten und das sich anbahnende völlige Zerwürfnis der beiden Brüder zu verhindern.
Sébastien Blancs Gesellschaftskomödie steckt voller Slapstick und sarkastischem Wortwitz. Fernsehstar Sebastian Bezzel, bekannt als Polizist Eberhofer aus der bayrischen Kultserie, stellt sein Bühnentalent in der Doppelrolle der Zwillingsbrüder unter Beweis. Götz Otto, bekannt u. a. als der James-Bond-Bösewicht aus „Der Morgen stirbt nie“, spielt den Dritten im Bunde, der zwischen die Fronten gerät.
Dauer: ca. 1 St. 10 Min, keine Pause
Preis: 10 - 28 € (je nach Kategorie/Alter)
Up Close è una performance di danza immersiva che esplora la prossimità, la percezione e il delicato equilibrio tra individuo e collettività.
Pubblico e performer condividono lo stesso spazio, incontrandosi in un ambiente in cui sguardi, respiri e minimi spostamenti diventano parte della coreografia. Il lavoro indaga come la vicinanza trasformi la nostra percezione e quali dinamiche emergano quando le persone si muovono in uno stesso spazio.
In questo organismo coreografico complesso e stratificato, pur mantenendo la propria identità, le singole voci e movimenti si intrecciano progressivamente fino a dare vita a un corpo collettivo, costruito con rigorosa precisione compositiva.
Con Up Close, Anastasia Kostner supera la frontalità della scena tradizionale e crea uno spazio performativo vivo, in cui attenzione, risonanza e relazione diventano il cuore dell’esperienza.
Concetto, coreografia: Anastasia Kostner (nato in collaborazione con ArtET University of the Arts-Artisteducator in Dance Finals 2024)
Interpreti: Giorgia Calliari, Elsbeth de Boer, Stefania Bertola, Thea Malfertheiner, Maicol Mariz, Riccardo Meneghini, Mirjam Plank, Miriam Taschler, Paola Zadra
Foto: Karlheinz Sollbauer
Musiche originali e suoni: Erwin Tuijl
Regia luci: ArtEZ
Costumi: Tanzschmiede/Fucinadanza
Outside Eye: Sanne Clifford, Jordi Ribot Thunnissen, Martina Marini
Produzione: Tanzschmiede/Fucinadanza (Martina Marini), IDEA-tanztheaterperformance (Doris Plankl)
von Sybille Berg
mit: Peter Schorn
Regie: Eva Kuen
Bühne und Kostüme: Cristina Alaimo
Internationale Konflikte nehmen zu, politische Gewissheiten bröckeln und militärische Begriffe sickern wieder in den Alltag ein: Die Gegenwart ist geprägt von Unsicherheit und von der leisen Ahnung, dass Eskalationen längst nicht mehr nur ferne Szenarien sind.
Vor diesem Hintergrund entfaltet sich „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe“ von Sibylle Berg. Es ist das Porträt eines Menschen, der Teil dieses Systems ist – und sich ihm zugleich zu entziehen versucht. Im Zentrum steht ein Ingenieur, dessen berufliche Realität eng mit den Dynamiken globaler Aufrüstung verknüpft ist. Doch als ein scheinbar absurder Konflikt in Europa außer Kontrolle gerät und ihn persönlich erreicht, kippt die Perspektive: aus Distanz wird Betroffenheit, aus Anpassung Zweifel.
Der Rückzug in einen dunklen, abgeschlossenen Bunker markiert nicht nur eine äußere Flucht, sondern auch eine innere Bewegung. In der Isolation entsteht ein gedanklicher Monolog, gerichtet an ein imaginäres Kind – ein Versuch, Sinn zu stiften in einer Welt, die sich zunehmend jeder Logik entzieht. Zwischen Erinnerungen, Fragen und Beobachtungen wird sichtbar, wie brüchig die großen Versprechen moderner Gesellschaften geworden sind.
Sibylle Berg verbindet in ihrem Text trockenen Humor mit stiller Verzweiflung und entwirft ein Szenario, das weniger von der Zukunft erzählt als von einer Gegenwart, die bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist.
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