Uno spettacolo coinvolgente e atteso che reinterpreta la storia del gabbiano più famoso di sempre in una veste nuova, tra musica e arrangiamenti originali capaci di emozionare.
Evento realizzato da Direzione Ostinata in collaborazione con le Parrocchie Visitazione e Regina Pacis.
Serata a sostegno dell’associazione IL PAPAVERO-DER MOHN.
nach Johann Nestroy, bearbeitet von Elke Hartmann
Zur Handlung
Johann Nepomuk Nestroys wortgewandte Posse ist auf lustvolle Weise, mit subversivem Witz vielschichtige Sozialkritik, die sich nicht einseitig gegen eine Klasse richtet. Vielmehr zeigt er eine Gesellschaft, in der Reiche wie Arme gleichermaßen unzufrieden sind – allerdings aus unterschiedlichen, doch miteinander verknüpften Gründen.
Der wohlhabende Herr von Lips verkörpert den Überdruss des Besitzenden: materiell abgesichert, leidet er an Sinnleere, Langeweile und emotionaler Abstumpfung, Depression. Reichtum erscheint nicht als Lösung, sondern als Ursache existenzieller Leere. Dem gegenüber stehen die ärmeren Figuren, die von ökonomischem Druck, Abhängigkeit und sozialer Unsicherheit geprägt sind. Ihre Not entspringt nicht dem Zuviel, sondern dem Zuwenig.
So entlarvt das Stück eine Gesellschaftsordnung, in der Reiche wie Arme gleichermaßen frustriert und unglücklich sind.
Regie: Elke Hartmann
Auf der Bühne: René Dalla Costa, Patrizia Pfeifer, Viktoria Obermarzoner, Roland Selva, Werner Hohenegger, Maria Theresia Fata, Cornelia Brugger, Josef Niederstätter
Bühnenbild: Sara Burchia
Kostüme: Andrea Kerner
Musik: Markus Mac Maya
Lichtdesign: Julian Marmsoler
Technik: Hannes Tammerle
Maske: Brigitte Novak, Catja Monteleoni
Regieassistenz: Theresa Prey
Theatergruppe Dementiis Tirolensis
Weingut Klaus Lentsch
Peter Wöth war ein großer, kräftiger Mann und zudem wohlhabend – es fehlte ihm an nichts. Doch er war auch trinkfest, kaltblütig und von unberechenbarer Aggressivität. Selbst der Pfarrer machte stets einen weiten Bogen um ihn und zuckte merklich zusammen, wenn jemand den „wilden Mann“ erwähnte. Wie viele wissen, wurde im Montiggler Wald ein Hügel nach Peter Wöth benannt. Doch wie es dazu kam und welche Geschichte sich dahinter verbirgt, wissen nur die wenigsten.
Mit: Norbert Knollseisen, Markus Knollseisen. Ingemar Vienna & Martin Nicolussi | Musikalische Leitung: Gretl Pohl | Regie: Martin Nicolussi
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