Ein Gastspiel des Deutschen Nationaltheaters Weimar
Lia will einen Film über Hebammen drehen und ist selbst im dritten Monat schwanger. Ihren Freund Tom überrascht sie mit dieser Nachricht ausgerechnet vor versammelter Familie in der Sauna. Tom, der als Student noch gar nicht mal wusste, ob er Vater werden möchte, sieht sich plötzlich mit der Expertise der ganzen Familie konfrontiert. Sein Schwager Arne, der mit Lias älterer Schwester Jule schon vier Kinder hat, teilt ungeschönt jede Erfahrung eines geburtsbegleitenden Vaters mit ihm. Schwägerin Anne, die häufig als Babysitterin bei Arne und Jule einspringt, weiß, wie man Erziehung besser hinkriegt als die vierfachen Eltern. Und dass die Großeltern Bernd und Kerstin ihrer Tochter Lia auch noch gute Ratschläge in Sachen Beziehung erteilen, hilft Tom erst recht nicht.
Drei Paare unterschiedlicher Generationen treffen hier aufeinander und werden mit den Momenten des Glücks und der absoluten Überforderung konfrontiert, die eine Geburt mit sich bringt. Wie schon bei der Stückentwicklung „Sensemann & Söhne“ beschäftigen sich Jan Neumann und sein Ensemble mit den Grundfragen unserer Existenz auf humorvolle und berührende Art und Weise. Ging es zuletzt um das Ende eines Lebens, steht nun sein Beginn im Zentrum.
Judith Bach (D/CH): „ENDLICH – ein Stück für immer“ von Claire alleene
Ein Friedhof, viel Himmel und jede Menge lockere Schrauben.
Judith Bach, die in Berlin geborene und in der Schweiz lebende Künstlerin, ist vielen durch das „Duo Luna-tic“ bekannt. „Claire alleene“ ist die Kunstfigur, die sie für ihre Solokarriere geschaffen hat.
„ENDLICH – ein Stück für immer“ ist der Titel ihres zweiten Soloprogramms. Ein herzerwärmendes Chansonkabarett mit Tiefgang, in dem die Berlinerin singt, philosophiert und sich gut und gern am Klavier verspielt – überraschend, zart und frech.
So vieles ist anders, seit sie ihre weise Oma Fritz nur noch auf dem Friedhof besuchen kann. Claire - mittlerweile Motorradfahrerin - erfährt, dass an einem Ort, wo Erinnerungen und Grabinschriften langsam verblassen, Geschichten so lebendig werden können wie nirgendwo sonst. Sogar ihre eigene.
„Kleinkunst mit großen Themen und Gefühlen“ (Fränkische Landeszeitung)
„Fulminante One-Woman-Show“ (Zuger Zeitung)
STIVALACCIO TEATRO (VI)
BUFFONI ALL’INFERNO
Atto unico con la regia di Marco Zoppello
Profondità delle lande desolate dell’inferno. Un tranquillo ed eterno giorno di torture strazianti. D’un tratto si leva un latrare sguaiato, sono i diavoli che corrono da una parte all’altra alla ricerca del loro Re, il terribile Satana. Sulle rive dello Stige sono giunte millemila anime, portate all’altro mondo da una fulminante peste bubbonica, vaiolica. L’Ade è di colpo intasato e Minosse, impietoso giudice delle anime, è costretto a fare i salti immortali per esaminare le colpe di tutti.
Le operazioni vanno a rilento, gli spiriti protestano, insorgono, volano insulti e qualche brutta bestemmia. Belzebù, con profonda saggezza, offre uno sconto di pena alle anime di tre buffoni, Zuan Polo, Domenico Tagliacalze e Pietro Gonnella, per tornare a fare ciò che in vita gli riusciva meglio: intrattenere.
«Si tratta non solo di un ben recitato lavoro teatrale, ma anche di un tuffo letterario dentro fonti linguistiche ormai assai poco praticate e che invece rendono lo spettacolo adattissimo ad un pubblico ampio.»
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