von Yasmina Reza
Drei Mal Leben - Bild: Peter Karlhuber
mit: Renè Dalla Costa, Günther Götsch, Viktoria Obermarzoner, Patrizia Pfeifer
Regie: Florian Eisner
Ausstattung: Andrea Kerner
Allzu oft stellen wir uns die existenzielle Frage, ob Ereignisse in unserem Leben auch anders hätten verlaufen können und für welche Version wir uns final entscheiden würden, wenn wir die Wahl hätten.
In ihrer brillanten Komödie zeigt die französische Dramatikerin Yasmina Reza drei Versionen desselben Abends und fächert gewohnt genussvoll bürgerliche Arbeits- und Liebesbeziehungen unserer Zeit auf.
Zwei Paare in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Selbstachtung und Anerkennung strebe eine absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen an, ein Ringen um Selbstverwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, deren Schein hartnäckig gewahrt wird.
Drei Mal Leben, das 2001 gleichzeitig in Paris und Wien uraufgeführt wurde, ist ein urkomischer Kampf zweier ungleicher Paare. Reza verortet sie zwischen Hybris und Irrsinn und erzählt gnadenlos wortwitzig über Eheprobleme und Karriereplanungen, über Erwartungen und Frustrationen in der Mitte des Lebens.
Commedia brillante in due atti di Camillo Vittici
È la storia di ciò che succede fra le quattro mura della modesta casa di tre sorelle che, complice l’età parecchio avanzata, ben evidenziano lo status iniziale di demenza senile.
Con la Nuova compagnia di teatro di Brunico
Entrata libera
Foto di Stephan da Pixabay
Ein Gastspiel des Bronski & Grünberg Theaters
Romeo Montague und Julia Capulet sind inzwischen nicht mehr ganz so jung und auch kein Liebespaar. Beide sind Nesthocker im komfortablen Zuhause ihrer wohlhabenden Eltern. Romeo klimpert am liebsten den ganzen Tag auf seiner Laute. Julia schläft tagsüber, weil sie nachts auf Bällen tanzt. Was für die längst erwachsenen Kinder bequem ist, wird den Eltern langsam zu bunt. Beide Häuser wünschen sich, dass ihr Nachwuchs endlich auf eigenen Füßen steht. Romeo und Julia, die nicht ausziehen wollen, schmieden einen raffinierten Plan. Doch jede gute Intrige gerät auch schnell außer Kontrolle. Während Romeo und Julia alle Hände voll zu tun haben, verändert sich etwas zwischen den beiden, das sie selbst überrascht und die Eltern unvorbereitet trifft. Zu schaffen macht den Familien auch der autoritäre Herzog, der alle hart bestraft, die Unruhe stiften. Die Häuser Montague und Capulet geraten in den Sog der Widerstandsbewegung, und plötzlich geht es um viel mehr als die alten, kleinen Konflikte …
Kaja Dymnicki und Alexander Pschill haben in der Spielzeit 24/25 mit „Amadeus“ das Publikum von den Sesseln gerissen. Jetzt werfen sie mit ihrem gewohnt enormen Tempo einen frischen Blick auf den Klassiker von Shakespeare. „Ein großer Spaß“ (Der Falter).
Dauer: ca. 2 St. (keine Pause)
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