Reietti. Come creammo i CPR porta in scena la realtà dei Centri di Permanenza per il Rimpatrio (CPR), luoghi di detenzione amministrativa spesso invisibili, dove vengono rinchiuse persone migranti prive di un regolare permesso di soggiorno.
Partendo dalla vicenda di Moussa Balde, morto nel CPR di Torino nel 2021, Oscar Agostoni intreccia teatro di narrazione e ricerca giornalistica in un monologo che dà voce a chi viene escluso e invita a riflettere sulle responsabilità della nostra società.
Al termine dello spettacolo, l'attore Oscar Agostoni e il giornalista Alessio Giordano incontreranno il pubblico per un momento di confronto sui temi dello spettacolo e sulla realtà dei CPR in Italia.
La serata è presentata dalla OEW – Organizzazione per Un Mondo Solidale. Il progetto è stato finanziato dall’„Amt für Weiterbildung und Sprachen“ della Provincia Autonoma di Bolzano.
Ingresso libero
Gewalt geschieht meist dort, wo Menschen sich sicher fühlen sollten: in den eigenen vier Wänden. Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt erzählt von den Erfahrungen von Frauen, die Schutz im Frauenhaus gesucht haben. Zugleich richtet der Theaterabend den Blick auf die gesellschaftlichen Strukturen, die Gewalt ermöglichen und oft unsichtbar machen.
Das Stück verbindet dokumentarisches Material mit einer kraftvollen Bildsprache. Aus realen Interviews mit Betroffenen, Mitarbeiter:innen von Frauenhäusern, Ärzt:innen und Jurist:innen entsteht ein vielstimmiger Abend, der berührt, aufrüttelt und immer wieder auch Momente von scharfem Humor findet. Dabei stehen nicht Opferbilder im Mittelpunkt, sondern Frauen, die den Mut finden, ihr Leben neu zu gestalten.
Nach der Aufführung am Samstag findet in Zusammenarbeit mit dem Frauenhausdienst Brixen ein Expert:innen-Gespräch statt.
Theaterstück von Felicia Zeller
Regie: Michaela Senn
Schauspiel: Elke Hartmann, Christina Polzer, Wiltrud Stieger
Ausstattung: Sara Burchia
Dramaturgie: Julia Jenewein
Ein Gastspiel des Metropoltheaters München
Die Regierung ist am Ende, die Straße brennt, und im Hinterzimmer wird der Sekt warm – „Putsch“ serviert genussvoll eine politisch-satirische Schlachtplatte: Klara ist eine erfolgreiche Stand Up-Comedian mit eigener TV-Show. Doch nach einer unbequemen Äußerung wird ihre Sendung abgesetzt und alles kippt: Die Entscheidung des Senders wird öffentlich als Akt der Zensur gelesen und Klara avanciert über Nacht – eher unfreiwillig – zur Ikone der Meinungsfreiheit, getragen von einer Welle aus Solidarität, medialer Zuspitzung und politischem Kalkül. Auch die rechtspopulistische UHD-Partei wittert in dieser durch das Land schwappenden Empörungswelle Potential und nutzt sie und Klara selbst eiskalt für den eigenen Aufstieg an die Macht. Was folgt, ist ein rasantes Spiel um Einfluss, Deutungshoheit und das eigene Überleben im politischen Betrieb. Mit „Kalter weißer Mann“ war in der vergangenen Spielzeit bereits eine Satire von Dietmar Jacobs in Südtirol auf Tournee. Gemeinsam mit Alistair Beaton hat er mit „Putsch“ einen irren Polit-Thriller geschrieben, der die Mechanismen der Macht seziert und gnadenlos vor Augen führt, wie fragil Demokratie ist, wenn die Stimmung brodelt, Integrität fehlt und Opportunismus zuschlägt.
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