Tereza Hossa ist Kabarettistin, Tierärztin und geborene Lebefrau. Sie wurde 1995 in Australien geboren und wuchs in Tirol auf. Seit 2013 lebt und arbeitet sie in Wien.
Ihre Bühnenkarriere begann sie 2014 als Slam-Poetin. Inzwischen fühlt sie sich auch auf renommierten Kabarettbühnen pudelwohl. Als Podcasterin ist sie Teil des Sciene-&-Fun-Podcasts „Axolotl & Co“, gemeinsam mit ihrem Bruder, und zelebriert die Donnerstage mit Autorenkollegin Katharina Reckers im Podcast „Duschbier“.
Durch ihr Mitwirken hinter und ihr Auftreten vor der Kamera als Teil der „Caroline Kebekus Show“ ist sie im deutschen Fernsehen und Internet durchgestartet. Hossa schreibt u.a. für die Tagespresse, den Standard, Carolin Kebekus und Till Reiners.
Als ausgebildete Tierärztin thematisiert sie in ihrer künstlerischen Arbeit nicht nur das Schlachten von Tieren, sondern auch das Schlachten des Patriarchats. Ob tiefschwarze Satire oder beiläufiges Rektalisieren der eigenen Gefühle: Tereza Hossa ist unberechenbar. Vom Kuhstall ins deutsche Fernsehen und zurück in die Kleintierpraxis: Hossa hat viel erlebt - und möchte davon erzählen. „Tagada“ ist ein Coming-of-Age-Programm, das den Weg einer jungen Frau zeigt, die nicht zur Ruhe kommt und dabei versucht, cool zu bleiben.
von Kim de l’Horizon
Die Erzählfigur in „Blutbuch“ identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Als die Großmutter – im Schwyzerdütsch Großmeer – an Demenz erkrankt, erinnert sich das Ich an seine Kindheit in einem Schweizer Vorort und begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Wie schreibt sich unsere Herkunft in unsere Körper ein? Welche Rolle spielt dabei die Muttersprache und wie kann man sich von ihr befreien? Die Erzählfigur taucht in die Vergangenheit ein, sucht nach der Geschichte der Blutbuche, die so wichtig war in ihrer Kindheit und forscht nach der nicht tradierten weiblichen Blutlinie. Sie schreibt Briefe an ihre Großmeer, bricht das Schweigen und verwandelt auf diese Weise Scham in das Gefühl, sich im eigenen, nonbinären Körper wohl zu fühlen.
Kim de l’Horizon ist eine nicht binäre Person aus der Schweiz, die 2022 für den autofiktionalen Roman „Blutbuch“ mit dem Deutschen sowie dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde. De l’Horizon versteht Schreiben als kollektiven Heilprozess, hinterfragt Geschlechterzuschreibungen und versucht Identität neu zu lesen. Die berührende und vielschichtige Generationenerzählung kommt in Bozen in einer Fassung von Anna Stiepani auf die Bühne. Die erfolgreiche Regisseurin wird die Grenzen zwischen Text und Körper mit ihrem Ensemble und unterschiedlichen Erzählformen ausloten und aufbrechen.
mit
Svetlana Belesova
Patrice Grießmeier
Doris Pigneter
Felix Rank
Anna Starzinger
Regie & Bühnenfassung
Anna Stiepani
Bühne & Kostüme
Jenny Schleif
Licht
N. N.
Dramaturgie
Elisabeth Thaler
Regieassistenz & Inspizienz
Ambra Zattoni
Wenn auf den Talferwiesen unrasierte Einhörner ihren Prinzessinnen im Konfettiregen Rasierschaum ins Dekolleté sprühen und Super Mario mit Robin Hood über die Hüpfburg reitet, setzt sich auch Improtheater Carambolage wieder die bunteste Mütze auf den Kopf! Denn der Narr darf sagen, was der Weise denkt.
Bringen Sie die Themen, die Ihnen auf der Zunge brennen, auf das Faschingsbankett – hier wird mit Lachsalven um sich geschossen, bis die Narrensuppe schäumt!
Und vergessen Sie nicht: ein Narr ist, wer nie närrisch ist!
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