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Informazioni evento
Musical della rassegna Operetta e dintorni dell\'Associazione L\'Obiettivo. Dopo il successo di “Aladin” irrompe il leggendario spadaccino nel nuovissimo, avventuroso musical di Stefano D’Orazio e Roby Facchinetti.
Eine Produktion der Carambolage: „NA, WENIGSTENS BETRACHTEN WIR DENSELBEN MOND"
von Oliver Bukowski
Mit Eva Kuen, Laura Masten, Anna Pircher und Markus Fisher
Regie: Torsten Schilling
Bühne und Kostüme: Kerstin Kahl
Licht und Technik: Julian Geier
Bühnenbau: Robert Reinstadler
Foto: Tiberio Sorvillo
Beim gemeinsamen Kaffeetrinken lässt Maya die Bombe platzen. Sie will in den Krieg ziehen, um an der Seite der Ukraine zu kämpfen. Ihre Partnerin Leo beschließt, sie zu begleiten. Für Mayas Eltern, Jenny und Raffael, bricht eine Welt zusammen. Während die Mutter verzweifelt versucht, ihre Tochter von diesem Entschluss abzubringen, eskaliert das Familiengespräch zu einem schonungslosen Schlagabtausch. Alte Verletzungen brechen auf, Weltanschauungen prallen aufeinander und aus dem privaten Konflikt wird ein hochbrisantes Generationendrama. Die Älteren verstehen den Aktionismus der Jüngeren nicht mehr, die Jüngeren werfen den Älteren Tatenlosigkeit vor.
Oliver Bukowski erzählt mit scharfem Witz und großer Genauigkeit von einer Familie, die stellvertretend für eine zutiefst verunsicherte Gesellschaft steht. Der Ukrainekrieg, die Klimakrise, die Gender-Debatte, Ost-West-Biografien, politische Haltungen und die Frage nach persönlicher Verantwortung verdichten sich zu einer ebenso tragikomischen wie provozierenden Auseinandersetzung. Niemand behält recht – und niemand bleibt unberührt. Ein Stück, das unbequeme Fragen stellt und den Nerv der Zeit trifft.
Bukowski zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dramatikern der Gegenwart. Der Durchbruch gelang ihm 1993 mit „Londn-LÄ-Lübbenau“. Mit „Gäste“ gewann er 1999 den Mülheimer Dramatikerpreis. Zudem ist er Erfinder der Serie „Warten auf den Bus“, die seit 2020 im RBB zu sehen ist.
von Bonn Park
Vier Männer – Jürgen A., Jürgen D., Cem und Noah-Wilhelm – besuchen ihre Kindheit, wo sie noch „Freundschaft waren“. Zwischen Spiel, Fantasie und großen Träumen war unterschiedlich sein und sich trotzdem mögen leicht und die Großen in weiter Ferne. Ein großer Schlüssel öffnet ihnen die Tür zu „Pubertät+“. Es ist das Jahr, als noch alles in Ordnung war. Wo Rausch und Liebe und Aggression ganz nah beieinander lagen. Doch der Blick in die Zukunft wird zur gruseligen Geisterbahn und mitten im Traum ist der „Rest“ angebrochen. Man trifft sich wieder, ohne sich wirklich zu erinnern und plötzlich spricht ein Ministerpräsident mit einem Superhelden. Aber welche Ära ist das nun eigentlich?
Der unkonventionelle Autor und Regisseur Bonn Park untersucht in seinen vielfach ausgezeichneten Theaterstücken und Inszenierungen universelle Themen auf eine popkulturelle Art und Weise. Mit dem Stück „They Them Okocha“ (Originaltitel), das 2025 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert war, gelang ihm ein starkes Coming-of-age-Drama, das die Sehnsucht nach einer unbeschwerten Zeit ebenso thematisiert wie die politische Dimension dieser Sehnsucht. Mit großer Leichtigkeit und feiner Komik erzählen vier Männer von Freundschaft, Liebe und Identitätssuche. Für Südtirol haben wir den Titel „Notti magiche“ gewählt, um wie die Protagonisten „ein bisschen in Erinnerung zu sein“. Die künstlerische Handschrift von Regisseurin Michaela Senn, die zuletzt „Magdalena, ma dai“ an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert hat, verspricht gemeinsam mit dem Sound Design von DJ Ena einen Abend voll Pop, Trash und Nostalgie.
mit
Roman Blumenschein
Emil Lug
Frederick Redavid
Lukas Spisser
Regie
Michaela Senn
di Federico García Lorca
traduzione a cura di Hans Magnus Enzensberger
Bernarda Alba si ritira nel lutto, tra le mura della sua casa. Dopo la morte del secondo marito, impone alle cinque figlie otto anni di isolamento forzato, come vuole la tradizione. Il silenzio deve essere assoluto per non nutrire la curiosità del paese. Non una parola verso l’esterno, non una persona oltre la soglia di quelle spesse mura avvolte nel lutto. Nella plumbea calura estiva, il mondo si stringe attorno ad Angustias, Magdalena, Amelia, Martirio e Adela. Angustias, la figlia maggiore nata dal primo matrimonio e unica erede, si lega a Pepe el Romano, che nel regime autoritario di Bernarda innesca tra le donne una lotta disperata per la libertà.
Federico García Lorca, nato nel 1898 a Fuente Vaqueros (Andalusia), compose i tre atti de La casa di Bernarda Alba, con l’intenzione di essere un “documento fotografico accurato”. La completò a ridosso del suo assassinio, avvenuto nel 1936 per mano dei falangisti. “Il dramma delle donne di Spagna” è un’allegoria profetica sull’ascesa del fascismo in Europa. Noto per il suo grande teatro di prosa e per la precisione nel delineare i personaggi, il regista Matthias Rippert segue la traccia psicologica della traduzione di Enzensberger, addentrandosi nel gioco crudele dell’oppressione e affidando la scena, come fece Lorca, a un potente cast composto esclusivamente da donne.
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