Drei renommierte Referent:innen beleuchten das Spannungsfeld von Macht, Kontrolle und Demokratie aus unterschiedlichen Perspektiven und laden zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren ein.
Die Psychotherapeutin und Autorin Margit Weiß richtet den Blick auf Macht und Ohnmacht im persönlichen Erleben. Ausgehend von ihrem Buch „Was man nicht sieht, ist doch da“ zeigt sie auf, wie frühe Erfahrungen unseren Selbstwert prägen und welche oft unsichtbaren Dynamiken unseren Umgang mit Macht beeinflussen.
Der Politikwissenschaftler Roland Benedikter, UNESCO-Lehrstuhlinhaber für Antizipation und Transformation an der Eurac Research in Bozen, analysiert die aktuellen geopolitischen Entwicklungen, die Verschiebungen globaler Machtverhältnisse und die Rolle Europas in einer sich wandelnden Weltordnung.
Der Journalist und Kulturvermittler Patrick Rina beschäftigt sich mit Rechtspopulismus als Herausforderung für die Demokratie und zeigt auf, wie aus einer politischen Bedrohung ein Anstoß zu mehr demokratischer Wachsamkeit und gelebter Bürgerverantwortung werden kann.
Unter der Moderation von Christine Vescoli treten die Referent:innen anschließend miteinander in den Dialog.