Welche Bücher der Saison sind besonders lesenswert? Sechs Antworten auf diese Frage gibt‘s bei „Vielseitig“. Dieses Mal haben Moderator Christoph Pichler und Monika Obrist von der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut Karin Dalla Torre als Gast zur Diskussionsrunde ins „Bücher-Foyer“ im Bozner Waltherhaus eingeladen. Bevor sie als Landeskonservatorin die Direktion des Landesdenkmalamtes übernahm, leitete sie die Dokumentationsstelle für neuere Südtiroler Literatur und war Ressortdirektorin für Denkmalpflege, Bildungsförderung, deutsche Kultur und Museen. Bücher sind stets eine ihrer Leidenschaften geblieben. Gemeinsam diskutieren Karin Dalla Torre, Christoph Pichler und Monika Obrist über drei neue Bücher und stellen zusätzlich jeweils ein weiteres Buch als persönlichen Lesetipp vor.
Theo Hendrich, bekannt als Moderator und Sprecher bei Rai Südtirol, liest kurze Passagen aus jenen drei Büchern vor, über die vielleicht einstimmig lobend, vielleicht aber auch reichlich kontrovers diskutiert wird.
Es diskutieren:
Karin Dalla Torre, Landeskonservatorin, Germanistin
Christoph Pichler, Moderator
Monika Obrist, Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut
Es liest:
Theo Hendrich
Zeit: Donnerstag, 30. April 2026, 18 Uhr
Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1, Oberes Foyer
Eintritt frei
Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut
Presentazione del libro in collaborazione con CAI Bolzano.
La storia della nascita dell’alpinismo è raccontata secondo uno schema che si ripete uguale da due secoli. All’origine ci sarebbe la grande scoperta razionalista delle Alpi quali laboratorio della natura: una rivoluzione che avrebbe schiuso all’uomo territori inesplorati che le rozze popolazioni alpine popolavano di superstizioni. La passione settecentesca per l’alta montagna avrebbe quindi aperto la strada alla conquista cittadina delle cime e all'invenzione dell’alpinismo. Controstoria dell’alpinismo rovescia questo modo di guardare alle Alpi e alla storia della frequentazione delle terre alte.
Zwei Autorinnen im Dialog über ihr Schreiben
Miriam Unterthiner und Anna Rottensteiner spüren in ihren jüngsten Werken der Geschichte nach: Sie erzählen von verdrängter Schuld und kollektivem Schweigen, von Frauengeschichten, die von Fremdbestimmtheit geprägt waren. In „Blutbrot“ schweigt das Dorf über seine Rolle bei der Fluchthilfe für NS-Verbrecher, während die Landschaft selbst zu sprechen beginnt.
In „Mutterbande“ hallen die Stimmen von Frauen durch Generationen, deren Leben von Entwurzelung und dem Wunsch nach Zugehörigkeit geprägt ist. Beide Werke verweben Erinnerung und Raum, Körper und Geschichte, und machen sichtbar, was unter der Oberfläche weiterwirkt. Sie erzählen von einem Dazwischen – zwischen Orten, Zeiten, Identitäten – und davon, wie Literatur diesem Schwebezustand eine Form geben kann.
Miriam Unterthiner. Blutbrot
(Theatertext, edition laurin, 2025)
Anna Rottensteiner. Mutterbande
(Roman, edition laurin, 2025)
Eintritt frei
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