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ZWEIFEL VS GLAUBEN Rixa Rottonara_IT/DE ZweifelVSGlauben ist ein interdisziplinäres Performance-Projekt, in dem ich Tanz, Akrobatik und Schauspiel ineinander verwoben habe. Dabei thematisieren junge Darsteller*innen der Generation „Snowflake“ die Auseinandersetzung mit persönlichen Werten inmitten einer schier orientierungslosen Zeit. Sie sind die ersten, denen scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten suggeriert werden und die, statt nach Berufen, nach der jeweiligen Berufung streben du?rfen. Sie sollen an das Besondere in sich glauben und sich nicht von vorgegebenen Strukturen wie Religion, Familie, sozialen Klassen oder festen Geschlechterrollen fesseln lassen. Woran können sich junge Menschen festhalten, um nicht in einem Meer aus Möglichkeiten zu versinken? Wie findet man seinen Weg in einer technisierten, wissenschaftlichen Welt, die unentwegt anspornt zu hinterfragen, zu zweifeln, sich ständig neu zu erfinden? Mit den großen Fragen bleibt man immer alleine zuru?ck… um am Ende zu merken, dass all der Wahnsinn einen nicht weiter als zu sich selbst fu?hrt. Konzept + Regie: Rixa Rottonara, Louis E. M. Schulze Choreografie: Rixa Rottonara, Karlo Janke Darsteller*innen: Louis E. M. Schulze, Karlo Janke, Rixa Rottonara Foto & Video: Eike Hildebrandt Musik: Verschiedene Komponisten | autori vari Lichtdesign: Carlo Quartararo DIVERSIDEM Rebecca Dirler_IT/DE Hat eine Tanzbewegung mehr Aussagekraft als eine Alltagsbewegung? Hat das Erlernen einer neuen Sprache Einfluss auf unsere Identität und somit auch auf unsere Persönlichkeit? Diversidem baut auf diesen zwei Fragen auf. Die eine befasst sich mit der Bewegungssprache, die andere mit der gesprochenen. Hauptfiguren sind dabei wir vier Performer*innen, die alle aus unterschiedlichen Ländern stammen und verschiedene Sprache sprechen. Im Stu?ck reflektieren wir u?ber die Schwierigkeiten, die uns diesbezu?glich begegnet sind. Welche Bereicherung haben wir durch einen Kulturwechsel erfahren und wie sehr sind wir an dieser Herausforderung gewachsen?Das Stu?ck ist sehr personenbezogen. Durch unsere individuellen Geschichten und Erlebnisse sind wir als Performer*innen nicht austauschbar. Das macht die Auffu?hrung unmittelbarer und authentischer. Konzept + Choreografie: Ioanna Keraso, Rebecca Dirler Darsteller*innen: Ioanna Keraso, Svetlana Hofmann, Rebecca Dirler, Margot Libanga Foto & Video: Mayra Wallraff Musik & sound: Hoyoung Im, Gò Mess, Johannes Gaertner Lichtdesign: Carlo Quartararo 1 522 Fosca Schiavo_IT/AT Am 25. November 2019 wird zum 20. Mal der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Im selben Jahr gedenken wir des 10- jährigen Todestages von Pina Bausch. Pina war eine Choreografin, die meist dort hingeschaut hat, wo es weh tut. Mein Tanzstu?ck macht die Gewalt gegen Frauen zum Thema, die zu den wohl häufigsten Menschenrechtsverletzungen gehört. Meist handelt es sich dabei um physische Gewalt. Gewalt gegen Frauen kann sich ebenso als Spott, Einschu?chterung, Ablehnung, Verachtung, Hass, Gefangenschaft, Folter oder Freiheitsberaubung äußern. Meist geschieht das alles in der Familie. Das Thema ist in aller Munde und wird dennoch durch fehlende Kommunikation und Verharmlosung in der Gesellschaft bagatellisiert. Dabei wird die Schuld sogar auf die Frau selbst verlagert: Sie wird misshandelt, weil sie sich „falsch“ verhält. Konzept + Choreografie & Regie + Darsteller*innen + Produktion: Fosca Schiavo, Hugo Olagnon Musik: verschiedene Komponisten Lichtdesign: Carlo Quartararo