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Choreografie: Sabrina Fraternali Die allererste Choreografie der Südtirolerin Sabrina Fraternali wurde 2018 von Anticorpi XL in Ravenna, dem Netzwerk für junge, unabhängige Kunstschaffende im zeitgenössischen Tanz, gefördert. Glauco ist ein Solo, getanzt von Flora Orciari, das den Zuseher in einen hypnotischen Zustand versetzt. Die Choreografie zeigt einen Körper, der in sanften bis stürmischen Bewegungen fließt, und sich in schnellen, kristallinen Wirbeln dreht. Ein Körper, der sich wie ein Gedanke im Bewusstseinsstrom verliert und wiederfindet. Das Werk inspiriert sich an dem Buch Água viva der brasilianischen Schriftstellerin Clarice Lispector, in dem eine Malerin dem Wort anstatt ihrem Malerpinsel die Erzählung ihrer intimsten Empfindungen anvertraut. Fraternalis Solo verleiht diesen Worten durch den Tanz eine dritte Dimension.