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Mit: Georg Kaser, Peter Schorn Regie: Marc Günther „Was die Welt im Innersten zusammenhält…“ Seit 2013 gespielt, erfreut sich das fulminante Spektakel mit Tiefgang immer noch ungebrochener Beliebtheit und so ist auch 2026 Goethes Faust eine feste Größe im ehemaligen Gefängnis. Kaser und Schorn nähern sich dem Mysterium in dieser immer noch zeitgemäßen Inszenierung von Marc Günther auf ganz unverkrampfte Art: Das Stück beginnt schlicht als Goethe-Lesung, bald schon verselbständigen sich aber die Figuren und die Geschichte zieht die beiden Schauspieler in ihren Sog. Mit einfachen Mitteln verwandeln sie sich in „höllischem“ Tempo von Faust und Mephisto in Gretchen und Famulus Wagner, vom suspekten Pudel und besorgten Bruder zur gewissenlosen Marthe, zu Meerkatern und Hexen… Und das ist erst ein Tröpfchen Fegefeuer!