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DAS GEFÜHL DER WIRKLICHKEIT Rebecca Dirler_IT/DE video+performance Uraufführung Zu keiner Zeit war unsere Gesellschaft derart fortgeschritten wie heute. Unser Lebensstandard steigt stetig, doch unser Wohlbefinden kann damit nicht Schritt halten. Wir sind unzufrieden obwohl es uns so gut geht wie noch nie, Frust und Stress sind Dauerbegleiter und viele Menschen stehen kurz vor Depression und Burnout. Ältere Menschen blicken nostalgisch auf vergangene Zeiten zurück und meinen: „Früher war alles besser“. Junge Menschen schauen voller Sorge in eine ungewisse Zukunft; auf der Suche nach Glück treiben sie orientierungslos zwischen unendlichen Möglichkeiten. Das Gefühl der Wirklichkeit ist ein Solotanzstück über schlaflose Nächte, Ängste und die Vorfreude auf das, was kommen könnte. Das Stück ist eine Reise durch die Stimmungsschwankungen der heutigen Gesellschaft. In einer Mischung aus Tanz und kunstvollen Video - Projektionen entsteht ein achtsames Stück über Nostalgie, Loslassen und Voranschreiten. Rebecca Dirler was born in Lana and lives in Berlin. In 2014 she graduated from the Mozarteum in Salzburg in Elementary Music and Dance Education and continued her studies at the Etage e.V. in Berlin. She works as a performer and creates her own pieces, which move between the disciplines of contemporary dance, dance theatre and acrobatics as well as site specific performances. Since 2018 she has been working with the company Theater Anu. Konzept: Rebecca Dirler, Johannes Gärtner Choreografie, Darsteller: Rebecca Dirler Foto, Video: Johannes Gärtner Lichtdesign: Johannes Gärtner Kostüm: Iris Castillo-Lopez Gefördert von Abteilung für Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen ------------------------------------------------------------------ THE TIME BODY YunJung Kim_IT/KR video+performance Uraufführung/Prima assoluta The Time Body ist eine Tanz- und Videoperformance, die Bewegungserforschung mit dem Thema der Migration kombiniert in einer Zeit, in der Pandemien, Kriege, wirtschaftliche Krisen und Klimawandel gleichzeitig auftreten. Die Menschen neigen im Allgemeinen dazu, Sicherheit und Stabilität anzustreben und gewisse Entscheidungen in diesem Sinne zu treffen. Aber manchmal bringen sie sich dadurch in eine Situation von Isolation und Einsamkeit. YunJung Kim, Tänzerin und Choreografin, stammt aus Korea. Ihre Tanzvideoperformance ist bewusst autobiografischer Natur und setzt sich mit dem Problem des „Fremdseins“ auseinander, was bedeutet, sich nie vollständig in die europäische Gesellschaft aufgenommen zu fühlen. Nachdem YunJung Kims Arbeit auf persönlichen Erfahrungen basiert, versucht sie, sich selbst und das Publikum zu befragen: „Wer bin ich und wo komme ich her?“ Born in Seoul, South Korea, Yungjung Kim has studied dance since her childhood. She graduated at the European Dance Development Center (“Hoogeschool voor de Kunsten”, Arnhem | Netherlands) in dance and choreography in 2003. Since then, she has been creative as a choreographer and dancer, performing her own pieces. She lives in Meran. Konzept, Choreografie, Darstellerin, Foto und Video, Musik und Sound, Kostüm, Regie: Yungjung Kim Lichtdesign: Yungjung Kim, Crealight/Julian Marmsoler Gefördert von Abteilung für Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen ------------------------------------------------------------------ ANASTASIA TANZT GERTRUD Evelin Stadler_IT/DE tanzfilm Uraufführung In diesem Tanzvideo beschäftigt sich Evelin Stadler mit dem getanzten Portrait. Die bildliche Beschreibung einer Person tritt hierbei in den Hintergrund und es führt vielmehr der Eindruck, den ein bestimmter Mensch hinterlässt, zum tänzerischen Ausdruck. Dadurch, dass eine andere Interpretin in das Universum der zu portraitierenden Person eintaucht, kann der Verführung der Selbstdarstellung entgangen werden und das Ergebnis stellt eine Alternative zur allgegenwärtigen Nabelschau dar. Ein Portrait, das die physische Wirklichkeit einer realen Person, die Vielschichtigkeit ihrer Existenz und ihre Bewegtheit tänzerisch und choreografisch einfängt. Das Tanzvideo ist eines von drei Portraits, die drei beeindruckenden Frauenpersönlichkeiten gewidmet sind. Evelin Stadler studied at the “Folkwang Universität der Künste“ in Essen. Since then she has worked as dancer, choreographer and teacher. Together with the composer Frank Gerhardt, she took over the management of the “Atelierhaus Gerhardt Stadler“ in 2017, a laboratory for dance and music in Gudensberg (Kassel). Konzept, Choreografie, Video: Evelin Stadler Darstellerin: Anastasia Kostner Musik: Frank Gerhardt Gefördert von Kulturamt der Stadt Kassel, Abteilung für Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst