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Liv Ferracchiati Es sind verdammt starke Männer, die drei Rollen des modernen Mannes verkörpern: Macht, Bildung und Vaterschaft. Drei selbstsichere Charaktere, die scheinbar unzerstörbar und felsenfest davon überzeugt sind, dass sie keinen Fehler machen – und wenn doch, dann ist es nicht ihre Schuld. Das Fuck Me(n) ist nicht verborgen, es zeigt sich offen, nimmt jeden Tag in unserem Alltag SEINEN Raum ein: Es ist ein Politiker, der „Eier“ hat; ein Carabiniere, der damit prahlt, die gesetzlichen Regeln zu überschreiten; eine Gruppe von Männern, die zwei Mädchen zu Objekten der Abendunterhaltung machen. Das Fuck Me(n) ist vielgestaltig: Hinter der starken und mächtigen Figur verbirgt sich die ganze Zerbrechlichkeit einer Welt, die beim ersten Windhauch zerbricht: Eine Pandemie lässt Politiker und Macho-Rhetorik zerbrechen, eine Massenschlägerei geht schief, einer stirbt, einer gesteht sein Fehlverhalten und löst so Ermittlungen der Justiz aus. Die Welt des Fuck Me(n) bricht zusammen und der Mann wird als das entlarvt, was er ist: ein Nichts. Adaption und Regie: Liv Ferracchiati Von: Giampaolo Spinato, Massimo Sgorbani, Roberto Traverso Mit: Giovanni Battaglia, Emanuele Cerra, Paolo Grossi Kostüme: Lucia Menegazzo Licht-Design: Emanuele Cavazzana Tontechnik: Giacomo Agnifili Technik: Marco Filippone Produktion: Evoè!Teatro