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Der Inbgriff der romantischen Ballettliteratur: Das Yacobson Ballet ist die erste "private"– also nicht an ein Opernhaus gebundene - sowjetische Ballettkompanie und wurde 1969 in St. Petersburg vom Choreographen Leonid Yacobson gegründet. Zunächst führte das Ensemble den Namen „Miniaturchoreografien“, in Anlehnung an die bevorzugte Kompositionsform des Gründers, der das Ensemble bis zu seinem Tod im Jahr 1976 geleitet hat. Und obwohl das Yacobson Ballet sich auch dem Modernen verpflichtet fühlt, bleibt seine bevorzugte Tanzsprache jene des klassischen Balletts. Heute steht Andrian Fadeev, seines Zeichens ehemaliger Erster Tänzer des Mariinsky Balletts, an der Leitung des Ensembles und bewahrt das künstlerische Vermächtnis des Gründers. Das Ensemble hat alle großen Titel des klassischen Repertoires im Programm, darunter mit Giselle auch den Inbegriff des romantischen Balletts. Giselle entstand 1841 aus der Hand des französischen Choreografen Coralli-Perrot und wurde im Russland von Choreografie-Großmeister Marius Petipa wieder aufgenommen. Mit der mitreißenden Musik von Adolphe-Charles Adam verkörpert das Ballett den Höhepunkt einer Epoche, in der Zauberwesen, Geister und Feen die Tanzbühnen bevölkerten und in der das Idealbild der Ballerina, im zarten Tutu auf Spitze schwebend, für immer geprägt wurde. Diese Geschichte von Liebe, Verrat und Erlösung, zwischen fröhlichen Bauernfesten, adeligen Prinzen und schwerelosen, schicksalhaften Feenwesen, fasziniert das Publikum bis heute. Saint Petersburg State Academic Yacobson Ballet Giselle Phantastisches Ballett in 2 Akten