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HOW TO ASK - WIE BITTE? Kollektiv Textkörper_IT/AT Verbindet man die gesprochene Sprache mit der Bewegung des Körpers, so entsteht wahrlich ein „Textkörper“. Die potentiellen Ausdrucksmöglichkeiten eines solchen sind zum ku?nstlerischen Ziel des Kollektivs TEXTKÖRPER geworden. Ausgehend vom Zitat Pina Bauschs „I’m not so interested in how they move as in what moves them“ beschäftigen wir uns damit, Motivationen und Beweggru?nde handelnder Menschen zu untersuchen. Wir setzen uns mit den Ursachen, den Auslösern und dem Warum einer Aktion oder Situation auseinander. Dabei lassen wir vor allem dem Fragenstellen und der Frage an sich, als wesentlichen Bestandteilen der zwischenmenschlichen Kommunikation, einen großen Teil der Aufmerksamkeit zukommen. Konzept + Foto & Video + Musik: Kollektiv Textkörper Choreografie: Katharina Illnar, Sarah Merler Darsteller*innen: Greta Pichler, Katharina Illnar, Sarah Merler Texte: Greta Pichler Lichtdesign: Carlo Quartararo Kostu?m: Rupert Stockinger GLAUCO Sabrina Fraternali_IT Mit dem Stu?ck Glauco möchte ich den Zuschauer in einen hypnotischen Raum eintauchen lassen, der ständig in Bewegung, stetig im Fluss ist. Die Choreografie zeigt einen Körper, der von langsamen und unruhigen Strömen durchzogen wird, von schnellen und kristallinen Spiralen, ein Körper, der sich verliert und wiederfindet gleich dem verlorenen Gedanken im Bewusstseinsstrom. Der „Sinn“ entspringt weniger der Linearität als vielmehr der Wahrheit, die aus dem ruhelosen Körper hervorgeht. Einzig die immer wandelnde Bewegung selbst besteht weiter und gibt dem Körper Halt. Der Raum ist wie eine dichte Wasserblase, in welcher der Körper nie ganz versinkt. Als Vorlage fu?r das Solo diente mir das Buch „Agua viva“ der brasilianischen Schriftstellerin Clarice Lispector. In der Erzählung wählt eine Malerin das Wort an Stelle des Pinsels, um ihr Innerstes darzustellen. Im Buch wird die Malerei zum Wort. Im Tanzstu?ck wandelt sich der Text zum Tanzkörper. Konzept + Choreografie: Sabrina Fraternali Darstellerin: Flora Orciari Musik: Charlotte Vuissoz & Enrique Spacca Lichtdesign: Carlo Quartararo WIESEN Greta Schuster_IT/GB In diesem Stu?ck zeige ich zeitgleich eine Video und eine Liveperformance auf der Bu?hne. Im Video sieht man das Duett einer Frau und einer Kuh. Beide sind bereits von einem Zaun eingegrenzt, den sie nicht selbst errichtet haben. In der Liveperformance auf der Bu?hne sieht man eine tanzende Frau, die sich Schritt fu?r Schritt einen eigenen Zaun aus goldenen Tannenzapfen aufbaut. So kann sie einen Abstand zwischen sich und dem Publikum schaffen. Wie die Kuh hinter einem Zaun die Welt draußen anstarrt, so glotzt auch das Publikum die Performerin auf der Bu?hne an. Beobachtet zu werden, bewirkt in den Menschen, dass sie sich unfrei fu?hlen und so beginnen, sich selbst Grenzen in verschiedenster Form zu setzen. Konzept + Choreografie + Darstellerin + Lichtdesign + Kostu?m: Greta Schuster Foto & Video: Sonja Stampfer Musik: Felix Vogelgesang