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LUCY: CORPI DI DONNE, BEFORE I WAS BORN & THE TRIP LUCY: CORPI DI DONNE Lucy ist zweifellos der berühmteste Australopithecus der Welt. Seine sterblichen Überreste fand man 1974 in Äthiopien. Er ist wichtiges Zeugnis für die Entwicklung der Spezies Mensch hin zum aufrechten Gang. Lucy ist weiblich und besitzt einen Frauenkörper. Sie ist damit ein erster Mosaikstein in einer langsamen und komplexen Geschichte der Spezies, einer Geschichte von Haltungen, Formen und Symbolen, die zur gegenwärtigen modernen Frau führen. Die Performance zeichnet diesen Weg nach. Unter Verwendung des zeitgenössischen Tanzes wird die Verwandlung des weiblichen Körpers von der Prähistorie bis heute dargestellt. Wie hat sich der Begriff der Weiblichkeit verändert? Wie äußerten und äußern sich deren Charakteristiken? Stefania Bertola, dancer, choreographer and teacher, trained as a dancer in Bolzano. She then pursued her study path in various cities including Berlin, New York and in Israel where she spent a period at the Kibbutz Contemporary Dance Company (IL). She then improved as a dancer and teacher at CIMD (International Center of Movement and Dance) in Milan. BEFORE I WAS BORN Wie klingen in unserem Inneren die Spuren der Vergangenheit, die unsere Vorfahren hinterlassen haben? Wie können wir die Einzelteile erkennen, die sich in den Jahren verloren haben, sich aber in stiller Anwesenheit zeigen? Das Projekt „Before I was born“ erforscht die persönliche Identität vor dem Hintergrund der generationenübergreifenden familiären Beziehungen. Anhand autobiografischer Elemente wie Erinnerungen, Anekdoten, Fotografien, Filme, Gegenstände und Kleider fügen die Künstler Fragmente ihrer familiären Geschichten aneinander. Mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Meran Founded in 2013 by dancer Jesus Lezameta and performer Silvia Morandi, the Errante Teatro Danza company’s focus is the body and the relationship between individual, environment and society. THE TRIP Inspirationsquelle für dieses Stück stellt die psychedelische Kultur in den 60er und 70er Jahren dar. Die damalige Avantgarde war überzeugt, dass eine „Revolution des Ich“ möglich sei. Die Rebellion des Individuums fände demzufolge in der Schönheit der Imagination und im poetischen Gedanken statt. Die Performance stützt sich auf persönliche Erfahrungen im Bereich der Improvisation, die Charlotte Zerbey und Alessandro Certini Ende der 70er Jahre vor allem im nordeuropäischen und amerikanischen Raum der Postmoderne gemacht haben. Ein von Zerbey und Certini aufgezeichneter poetischer Text wird zur Partitur und Leinwand, auf der sich die Choreografie entwickelt. Diese basiert auf Dialog und Schöpfung aus dem Moment. Mit freundlicher Unterstützung MIBACT, Regione Toscana Founded in 1989 by Charlotte Zerbey and Alessandro Certini, Company Blu performs in various Italian theatres and is a regular guest at international festivals. It currently heads the TRAM multiple artist in residence project, and is supported by MIBACT, the Tuscan Region and the Municipality of Sesto Fiorentino.