Event-Informationen
nach dem Roman von Juli Zeh Bühnenfassung von Laura Linnenbaum & Johanna Vater Mit Katharina Gschnell, Brigitte Knapp, Günther Götsch und Frederick Redavid Regie: Joachim Goller Ausstattung: Mirjam Falkensteiner Licht und Technik: Lex Pallaoro Bühnenbau: Robert Reinstadler Fotos: Luca Guadagnini Das Stück Was wäre, wenn unser ganzes Tun lediglich ein Spiel wäre? Ada ist selbstbewusst, hochbegabt – und gelangweilt. Ihr Schulalltag bietet ihr keine Herausforderungen. Mühelos ringt sie ihre Lehrer beim intellektuellen Kräftemessen zu Boden und von ihren Mitschülern und deren geistloser Banalität hat sie sich längst abgewendet. Bis Alev das Klassenzimmer betritt. Mit seinem Charme und seiner Intelligenz gelingt es ihm die gesamte Klasse zu dominieren. Auch die Außenseiterin Ada fühlt sich von dem charismatischen jungen Mann angezogen. Bald entwickelt sich zwischen den beiden Seelenverwandten eine obsessive Abhängigkeit. Was sie verbindet ist Gefühlskälte und die Absage an moralische Grundsätze. Und in einer Welt, in der keine anderen Werte mehr gelten, ist das Letzte, das übrigbleibt, der Spieltrieb. Also beschließen sie ohne Motiv ihren Lehrer Smutek in eine Falle zu locken, zu verführen und anschließend zu erpressen. Ein perfides Spiel nimmt seinen Lauf…