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Regie: Christian Mair Darsteller: Rudi Kofler, Kathrin Anhof, Egon De Nadai, Astrid Di Bella, Wolfgang Schrott, Robert Winnischhofer, Imma Egger, Heidi Eheim, Simon Varesco, Sandra Frisinghelli Dass es die Männer oft schwer haben, darüber ist man sich in Auer bewusst. Besonders schwer hat es der überzeugte Junggeselle Rudolf, der Protagonist des Stücks „Männer haben’s auch nicht leicht“ von Regina Rösch. Dieses bringt die Heimatbühne Auer im Oktober zur Aufführung. Ja, es darf wieder gelacht werden in der Aurer Aula Magna. Mit viel Witz und Temperament präsentiert die Heimatbühne Auer das Stück „Männer haben’s auch nicht leicht“, Regie führt auch in diesem Jahr Christian Mair. Er hat das Original von Regina Rösch adaptiert und es nach Auer transferiert. So finden sich im Theaterstück sehr viel Lokalkolorit, der eine oder andere Seitenhieb auf Dorf-Persönlichkeiten und auch das traditionelle Aurer Altmauerfest darf nicht fehlen. Auf diesem Fest nämlich soll der Protagonist des Stücks, der Junggeselle Rudolf verkuppelt werden. Rudolf (Rudi Kofler), der ledige Automechaniker mit ausgeprägtem Hang zu Bier und Wurst, hat es immer noch nicht in den Hafen der Ehe geschafft. Doch das ist ihm eigentlich ganz recht. Über die Ehe mit all ihren schrecklichen Begleiterscheinungen weiß Rudolf von den Erzählungen seiner verheirateten Freunde Schorsch und Willi. Eigentlich könnte er ganz entspannt leben, wäre da nicht seine Schwester Apollonia (Kathrin Anhof) – ein Putzdrachen. Diese sucht Rudolf regelmäßig heim, um seine heruntergekommen Wohnung durch eine regelrechte Putzorgie wieder auf Vordermann zu bringen. Diesmal geht sie aber nicht nur dem Dreck an den Kragen, sondern auch Rudolfs Cholesterinwerten: Statt der geliebten Wurst gibt es ab sofort Tofuwürstchen und Müsli, das Bier ersetzt sie mit Kräutertee. Schlimm genug für Rudolf. Doch dann kündigt Apollonia auch noch an, bis zum Altmauerfest bleiben zu wollen. Dort will sie den ewigen Junggesellen endlich verkuppeln. Für Rudi beginnt der nackte Kampf ums Überleben! Doch wozu hat man Freunde? Unterstützt vom „Frauenversteher“ Gustav starten Schorsch und Willi einen Rettungsplan. Gleichzeitig arbeiten aber die Ehefrauen der Freunde an ihrem eigenen Entwurf für Rudolfs Zukunft – eine verfahrene Situation.