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Von Oscar Wilde. Ein Gastspiel des Burgtheaters, Wien. Dorian Gray verfällt dem Wunsch nach ewiger Jugend, nachdem Lord Henry ihm sein hedonistisches Weltbild eingetrichtert hat. Und der Wunsch geht auf magische Weise in Erfüllung: Dorian altert von diesem Tag an nicht mehr und wird so auf der Höhe seiner Schönheit zu einem lebendigen Bild. Im Gegenzug wird sein Porträt, das sein Freund Basil von ihm gemalt hat, vom fortschreitenden Leben immer tiefer gezeichnet. Aus dem mit Schönheit gesegneten Dorian wird ein zum Bild Verfluchter. Das Porträt – sein wahres Gesicht – versteckt er auf dem Dachboden vor den Augen der Welt. Oscar Wildes viktorianischer Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ ist unserer Zeit wie auf den Leib geschrieben: Der Kult um ewige Jugend und die Selbstbezogenheit des Menschen könnten kaum besser porträtiert werden. Seit 2010 läuft die Inszenierung von Bastian Kraft erfolgreich am Wiener Burgtheater. „In einer beeindruckenden One-Man-Show verkörpert Markus Meyer darin sämtliche Rollen – Verführer wie Verführter, Maler wie Model, jung wie alt.“ (Nachtkritik). Fassung des Burgtheaters von Bastian Kraft Regie: Bastian Kraft Bühnenbild: Peter Baur Kostüme: Dagmar Bald Dramaturgie: Barbara Sommer Musik: Arthur Fussy Licht: Michael Hofer Video: Michael Schüller, Peter Baur, Alexander Richter Es spielt: Markus Meyer