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Von Henrik Ibsen. Ein Gastspiel des Nationaltheaters Mannheim. Der Fotograf Hjalmar Ekdal führt mit Ehefrau Gina und der 14-jährigen Hedvig ein bescheidenes, aber glückliches Leben. Während er an einer angeblich großen Erfindung arbeitet, betreiben seine Ehefrau und Hedvig das Fotoatelier. Der ganze Stolz der Familie, ihr Refugium einer verlorenen Welt, ist ihr Dachboden. Hier lebt neben Kaninchen und Tauben auch eine angeschossene Wildente, die besonders von Hedvig abgöttisch geliebt wird. Als Gregers, der Sohn des Grubenbesitzers Werle, bei ihnen als Untermieter einzieht, bekommt das Familienidyll Risse. Gregers ist ein idealistischer Wahrheitsfanatiker. Im guten Glauben, Hjalmar darüber die Augen öffnen zu müssen, dass er in einer Scheinwelt lebt, konfrontiert Gregers seinen Jugendfreund mit der Vergangenheit seiner Ehefrau. Dass die Wahrheit nicht nur Hjalmar, sondern die ganze Familie Ekdal zerstört, hat er dabei nicht bedacht. Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel Fassung von Elmar Goerden Regie: Elmar Goerden Bühne: Silvia Merlo, Ulf Stengl Kostüme: Lydia Kirchleitner Musik: Helena Daehler Dramaturgie: Ingoh Brux Großhändler Werle: Edgar M. Böhlke Gregers Werle: Reinhard Mahlberg Der alte Ekdal: Ralf Dittrich Hjalmar Ekdal: Klaus Rodewald Gina Ekdal: Anke Schubert Hedvig: Anne-Marie Lux Helena: Helena Daehler