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Von Oscar Wilde. Ein Gastspiel des Schauspielhauses Bochum. Wer hätte nicht schon mal gerne einen Antrag auf ein Zweitleben gestellt? Die Dandys und Freunde Jack und Algernon genießen ihr Doppelleben jedenfalls: Jack, der sich in der Stadt Ernst nennt, rechtfertigt seine häufigen Ausflüge in die Metropole mit seinem hoffnungslos verkommenen und hilfsbedürftigen Bruder namens Ernst; Algernon begründet seine ausgedehnten Landpartien mit Krankenbesuchen bei seinem erfundenen Freund Bunbury. Kompliziert wird es, als die Frauen ins Spiel kommen: Schon immer wollte Gwendolen einen Mann namens Ernst heiraten. Als sich ihr Jack als sein Alter Ego Ernst vorstellt, ist es um sie geschehen. Im Gegenzug reist Algernon auf Jacks Landgut und stellt sich dort als dessen Bruder Ernst vor. Dort trifft er auf Cecily, die auch schon immer von einem Ernst träumte. Als Jack frühzeitig heimkehrt und das mit dem Tod seines Bruders Ernst erklärt, ist die Verwirrung perfekt. Jan Neumann lässt die Verwechslungskomödie auf einer Kasperlbühne spielen und wählt die Situation eines Theaters im Theater um Oscar Wildes Spiel mit Identitäten gerecht zu werden. Regie: Jan Neumann Bühne: Daniel Angermayr Kostüme: Nini von Selzam Dramaturgie: Anna Haas Es spielen: Jack Worthing: Roland Riebeling Algernon Moncrieff: Daniel Stock Gwendolen Fairfax: Xenia Snagowski Lady Bracknell / Merriman: Anke Zillich Cecily Cardew: Friederike Becht Miss Prism / Lane: Ute Zehlen Pastor Chasuble / Merriman: Manfred Böll