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Algas en el aire von Iosu Lezameta und Giulia Manzato (ES/IT) und Privolva der Compania Olatz de Andrès aus Bilbao (ES) Algas en el aire_Iosu Lezameta, Giulia Manzato Vitoria (ES) / Meran / Bozen In diesem Kurzstück erforschen wir die Bewegung in ihrer Essenz. Was ist ein Atemzug? Was eine Vibration? Eine emotionale Turbulenz wird Bewegung, ein Gedanke zu einer sichtbaren und wahrnehmbaren Empfindung. Es schleicht durch unser Gewebe und drückt sich über den Körper aus, teils unkoordiniert, teils obsessiv. Manchmal entwickelt sich der Bewegungsimpuls, manchmal erstickt er im Nichts. Algas en el aire, eine Körperstudie. Iosu Lezameta studiert in Barcelona Tanz und arbeitet mehrere Jahre unter der Leitung von Sabine Dahrendorf und Alfonso Ordonez für die Company Danat, die ihre Arbeiten in Europa, Amerika und Australien zeigt. Im Jahre 2000 tanzt er in einem Projekt von Carolyn Carlson für die Biennale von Venedig. Seit 1997 lebt er in Südtirol, wo er mit Veronika Riz und der Tanzkooperative Südtirol zusammenarbeitet. Er ist Gründungsmitglied von Alps Move. Giulia Manzato erhält 2011 ihr Diplom für zeitgenössischen Tanz und Tanzpädagogik an der Iwanson School for Contemporary Dance in München. Sie arbeitet mit Choreograf_innen wie Patrick Delcroix, Hannes Langolf, Minka-Marie Heiss, Katja Wachter, Jessica Iwanson, Jan Kodet und Jochen Heckmann zusammen. Regie: Iosu Lezameta Choreografie: Iosu Lezameta, Giulia Manzato Tänzerin: Giulia Manzato Regieassistenz: Silvia Morandi Produktion: Associazione Errante teatro danza PRIVOLVA_Olatz de Andrés Bilbao (ES) Privolva ist jene Seite des Mondes, die von der Erde abgewandt ist. Jene, die wir nicht sehen können. In Privolva bewegen sich drei Körper zwischen Individualität und Kollektivität. Voneinander abhängig und funktional, entwirft das Stück die choreografische Hypothese von gleichmäßig und serienmäßig funktionierenden Körpern in einer dystopischen Zukunft. Die Gleichschaltung als sicherer Ort des Überlebens, aber gleichzeitig auch ein Ort, der zu Auflösung und Begrenzung der Identitäten führt. Olatz de Andrés ist Choreografin, Tänzerin und Übersetzerin. Sie studiert an der Universität Miguel Hernández in Elche zeitgenössischen Tanz. Ihre Stücke werden in Katalonien, auf den Kanaren, im Baskenland und in Frankreich aufgeführt. Seit 2010 ist sie Mitverwalterin des Studios für Kreativität und Tanz Muelle 3 in Bilbao. Idee, Regie: Olatz de Andrés Tänzer_innen: Pilar Andrés, Isaac Erdoiza, Olatz de Andrés Assistenz: Igor de Quadra, Izaskun Santamaría Sound design: Jose Urréjola Lichtdesign: Gabo Punzo Kostüme: Leire Orella Video: Raquel Duran Produktion: Muelle 3 Espacio de danza y creación Ko-Produktion: Festival BAD’11 (Bilbao) Residenz: L’animal a l’esquena (Girona), La Fundición (Bilbao)