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Ein Gastspiel des Renaissance Theaters, Berlin. Regie: Antoine Uitdehaag. Mit Suzanne von Borsody, Guntbert Warns. Ein Künstlerleben in unsicheren Verhältnissen, aber mit der großen Liebe – oder doch die bürgerliche Existenz, gut abgesichert, aber fade? Lies hat sich längst entschieden. Aber war es richtig? Wie einst Liz Taylor und Richard Burton waren die Schauspieler Lies und Richard ein Traumpaar auf der Bühne. Im Privatleben hatten sie eine Affäre, bis Lies einen anderen heiratete, die Schauspielerei aufgab und ihrem gut situierten Mann nach Südfrankreich folgte. Richard ist dem Theater treu geblieben. Aber er trinkt, hat Allüren und ein riesiges Problem: Niemand will mehr mit ihm spielen. Gerade hat er wieder zwei Bühnenpartnerinnen vergrault – dabei steht die Premiere an. Die kann jetzt nur noch eine retten: Lies. Handelt es sich doch um das Stück, das für beide zum Karrierestart wurde. Nach über zehn Jahren treffen sie wieder aufeinander und die Stimmung wird hochexplosiv. Alte Gefühle erwachen, alte Wunden reißen auf. Hätte sich Lies vielleicht doch für Richard entscheiden sollen? Und wäre Richards Karriere anders verlaufen, wenn er für Lies sein Leben umgekrempelt hätte? Suzanne von Borsody und Guntbert Warns schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen. Autorin Maria Goos lässt sie in verschiedenen Lebensaltern auftreten, kombiniert mit Szenen aus dem Stück im Stück. Nach „Der Vorname“ (Publikumspreis der Spielzeit 13/14) gastiert das Renaissance Theater wieder mit einer hochkarätig besetzten Komödie in Südtirol.