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„Es scheint, die Neunte ist eine Grenze. Wer darüber hinaus möchte, muß fort […]. Die eine Neunte geschrieben haben, standen dem Jenseits zu nahe.“ So schrieb es Arnold Schönberg im Jahr 1913. Die Tatsache, dass Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler starben, nachdem sie jeweils eine neunte Sinfonie komponiert hatten, erschien wie ein Fluch. Beethoven konnte die seinige noch dirigieren, obwohl er sie nicht hören konnte; jene von Schubert, Mahler und Bruckner kamen posthum zur Premiere. Festzuhalten ist, dass es einige Verwirrung gibt, was die Katalogisierung von Schuberts letzten Sinfonien angeht. Seine letzte vollendete Sinfonie, die „Große“ in C-Dur, wird wegen einer Vertauschung der Nummerierung von vielen als seine neunte bezeichnet. Unter der Leitung von Mendelssohn kam sie am 21. März 1839 zur Uraufführung. Marc Minkowski Dirigent Programm: Franz Schubert Ouvertüre „im italienischen Stile“ Franz Schubert Große Sinfonie in C-Dur D 944