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von Roberto Vetrano Musikalische Leitung: Jacopo Rivani Regie: Stefano Simone Pintor Er war ein Genie, aber auch ein Einzelgänger: Ettore Majorana, einer der bedeutendsten Kernphysiker seiner Zeit. 1938 (im Alter von nur 31 Jahren) verschwand er spurlos und unter nie geklärten Umständen. Der Stoff für einen Krimi also – oder eben für eine Oper. Ettore Majorana. Cronaca di infinite scomparse erzählt die Geschichte des sizilianischen Wissenschaftlers nicht linear (und schon gar nicht vollständig). Vielmehr wird sein mysteriöses Verschwinden, mit wahrscheinlichen wie mit unwahrscheinlichen Hypothesen von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Orte und Zeiten verlagern und überlagern sich zu einer prismatischen, farbigen Schilderung einer faszinierenden Persönlichkeit.