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Paolo Fresu: trumpet, flugelhorn, effects Daniele Di Bonaventura: bandoneon, effects Der Sarde Paolo Fresu und sein festlanditalienischer Landsmann Daniele di Bonaventura schaffen Klangwelten. In Di Bonaventuras Händen verwandelt sich das Bandoneon in einen Klanggenerator mit enormem Tonumfang und vielfältigen Sounds: mal klingt es wie eine Orgel, dann wie eine Flöte, ein Rhythmusgerät oder eine Windmaschine. Fresu hält mit seinem vertraut weichen Trompetenton dagegen und intoniert so zurückgenommen und mitreißend, dass sich Steine erweichen. Die beiden bedienen sich einer Poesie leiser Klänge und kleiner Gesten, die in einer oftmals lärmigen und informationsübersättigten Zeit umso mehr Kraft entfaltet. „Selten hat so Filigranes so viel Kraft. Und selten ist es so egal wie hier, ob man eine Musik Jazz oder weltenumspannenden Folk oder Kammermusik nennt… – mit Tönen, die jedes stilistische Korsett abwerfen und keine ästhetische Enge kennen. Töne für den ganz weiten Horizont.“ (Jazzecho) www.paolofresu.it www.danieledibonaventura.com