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Das Nockalm Quintett mit neuem Album „Du warst der geilste Fehler meines Lebens” heißt das neue Album der sieben Kärntner Vollblutmusiker vom Nockalm Quintett. Der Titel ist auch die erste Single-Auskoppelung und dass sich am G-Wort vielleicht auch ein wenig die Geister scheiden könnten, „damit müssen wir halt leben”, sagt Nockalm-Frontmann Friedl Würcher. Die besten Geschichten schreibt das Leben Wo Nockalm drauf steht, da ist auch Nockalm drin und so ist es nicht verwunderlich, dass ein neues Album der Kärntner Schlagerstars nicht einfach nur nach Schema X gestrickt ist. „Es ist uns ein Anliegen, Themen aufzugreifen, die jede und jeder von uns in irgendeiner Form schon erlebt hat”, sagt Friedl Würcher, der Nockalm-Sänger mit der markanten Stimme. „Seien wir doch ehrlich: Die besten Geschichten schreibt einfach das Leben”, so Würcher und wenn die Nockis mit „Zieh dich an und geh” einen veritablen Hit hingelegt haben, dann liegt das auch daran, dass die besungene Situation in dem Lied einfach ist, wie sie ist. Ein gesungener Spiegel der Erlebnisse. Der Titelsong des Albums ist „Du warst der geilste Fehler meines Lebens” und „wenn jemandem das Wort ‚geil‘ ein Problem bereitet, dann müssen wir halt damit leben”, sagt Würcher. Nachsatz: „Geil immer nur auf Sex zu reduzieren, ist Quatsch. Geh auf den Spielplatz und hör den Kindern zu, wenn sie „das ist ja ur-geil” rufen. Wenn die Kinder etwas dabei nicht im Kopf haben, dann ist das Sex”. In der Tat hat das Wort zahlreiche Bedeutungen, wovon diejenige, die der Lüsternheit zugeschrieben wird, nur eine davon ist. Im Pop hat das Wort ohnehin bereits einen Platz in der deutschen Chartgeschichte gefunden: 1986 – Bruce & Bongo „Geil” – Platz 1 und jetzt auch im Schlager. Und vergessen wir nicht, dass selbst dem Geiz eine spezielle, brieftaschenschonende Form des Geil-seins angehaftet wurde. Also bloß keine künstliche Aufregung wegen vier Buchstaben. Beim Nockalm Quintett dreht sich die Titelsong-Geschichte ums Nichtbereuen. Der Uptempo-Ohrwurm erzählt darüber, dass es nicht hat sein wollen mit der langfristigen Beziehung, aber toll, klasse oder „leiwand”, wie man in Wien sagen würde, war es allemal, was sich da getan hat. Vielleicht ein Fehler, aber was soll’s, besser so, als wäre es nie passiert und die Erinnerung kann man sowieso niemandem mehr nehmen. Schön war’s, viel ist passiert, aber das Leben ist zu kurz, um wegen eines Hopplas in Sack und Asche zu gehen.