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Leon Michener - p So kann doch kein Klavier klingen. Tut es aber – wenn sich Leon Michener an sein elektrisch verstärktes Klavikon setzt und nicht nur die 88 Tasten bedient, sondern auch noch zu Hilfsmitteln wie Löffeln oder Gabeln greift. Das präparierte Piano funktioniert wie eine E-Gitarre und kommt ohne Tonkonserven aus. Virtuos erschafft der Brite auf seinem Instrument pulsierende Bassläufe und abstrakte Soundlandschaften. Diese Mischung aus einer virtuosen Spieltechnik und der in Echtzeit erfolgten Erzeugung elektronischer Klänge vereint die serielle Musik der fünfziger und sechziger Jahre mit experimenteller Tanzmusik und improvisiertem Jazz. Das Ergebnis ist ein exzentrischer und erfindungsreicher Klangraum, der sich allen gängigen Genrezuordnungen selbstbewusst entzieht.