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Es ist fast unmöglich, all das, was sich seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts auf der Brunnenburg an kulturellen Ereignissen, Erfahrungen, Begegnungen und gegenseitigen Befruchtungen zugetragen hat, heute im Detail zu rekonstruieren. Als treue, aber stumme Zeugen dieser Zeit verbleiben die Burgräume und deren Inhalt. Dazu gehört ein Stück, von dem man nicht wirklich behaupten kann, es sei ganz und gar stumm: Es handelt sich um ein Cello... Die argentinischen Zwillinge Gianna und Laura Caronni besannen sich während ihres klassischen Cello-Studiums in Frankreich auf ihre heimatlichen Wurzeln und schufen ein außergewöhnlich frisches und originelles Programm: Lieder, Volksweisen- und Tänze, die sie neu interpretiert und komponiert haben und die sie mit Klarinette und Cello begleiten. Die unvergleichliche Art, ihre Idee von Argentinien und seinem kulturellen Erbe zu vertonen, weist auch auf ihre Familie - in der die Musik seit jeher eine determinierende Rolle gespielt hat.