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Es ist fast unmöglich, all das, was sich seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts auf der Brunnenburg an kulturellen Ereignissen, Erfahrungen, Begegnungen und gegenseitigen Befruchtungen zugetragen hat, heute im Detail zu rekonstruieren. Als treue, aber stumme Zeugen dieser Zeit verbleiben die Burgräume und deren Inhalt. Dazu gehört ein Stück, von dem man nicht wirklich behaupten kann, es sei ganz und gar stumm: Es handelt sich um ein Cello... Francesco Dillon ist ein international bedeutender, virtuoser italienischer Cellist, der sich auch vielfach mit zeitgenössischer Musik beschäftigt. Er spielt sowohl als Solist, als auch in Kammerorchestern wie dem Quartett Prometeus und dem Ensemble Alter Ego. Auf der Brunnenburg wird er ein solo-recital für Cello präsentieren: ein Exkurs, der vom Barock bis in die Zeitgeschichte reicht mit Kompositionen von Domenico Gabrielli (1650-1690), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Benjamin Britten (1913-1976) und Jonathan Harvey (1939-2012).