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Achtung – hier könnte es laut werden! Denn dieses 2009 am Konservatorium in Paris entstandene Quartett klingt manchmal wie eine Punk-Band, die ihren schwerfälligen Noise mit spritzigen und enthemmten Improvisationen aus der Free-Jazz-Tradition angereichert hat. Diese Formation aus dem französischen Coax-Verbund orientiert sich am Post-Punk und Grunge der neunziger Jahre und lässt es mitunter richtig krachen. Dabei hat Pipeline auch eine lyrische Seite mit zerbrechlich-zarten Melodien, die über die zupackende Rhythmusarbeit der beiden Bässe gelegt werden. Die Musiker selbst beschreiben ihren Sound als „kontrastreiche Musik zwischen Melancholie und Rebellion“ – und viel besser könnte man diesen Mix aus unterschiedlichen Klangsprachen wohl kaum beschreiben.