Event-Informationen

Wie wirken Macht und Kontrolle auf unser persönliches Leben, unsere Gesellschaft und die Demokratie? Diesen Fragen widmet sich die Hausgemeinschaft des kultur.lana zum Auftakt der Herbstreihe 2026. Am Montag, 9. November 2026, um 19.30 Uhr beleuchten drei renommierte Referent:innen das Spannungsfeld von Macht, Kontrolle und Demokratie aus unterschiedlichen Perspektiven und laden zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren ein. Die Psychotherapeutin und Autorin Margit Weiß richtet den Blick auf Macht und Ohnmacht im persönlichen Erleben. Ausgehend von ihrem Buch „Was man nicht sieht, ist doch da“ zeigt sie auf, wie frühe Erfahrungen unseren Selbstwert prägen und welche oft unsichtbaren Dynamiken unseren Umgang mit Macht beeinflussen. Der Politikwissenschaftler Roland Benedikter, UNESCO-Lehrstuhlinhaber für Antizipation und Transformation an der Eurac Research in Bozen, beleuchtet die aktuellen geopolitischen Entwicklungen, die Verschiebungen globaler Machtverhältnisse und die Rolle Europas in einer sich wandelnden Weltordnung. Der Journalist und Kulturvermittler Patrick Rina beschäftigt sich mit Rechtspopulismus als Herausforderung für demokratische Gesellschaften und plädiert für politische Aufklärung, demokratische Wachsamkeit und gelebte Bürgerrechte. Christine Vescoli moderiert die anschließende Gesprächsrunde.