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Der Begriff der Revolution steht gemeinhin für eine schnelle, radikale, und häufig gewaltsame Veränderung der gegeben politischen, sozialen, und/oder ökonomischen Bedingungen. Die Revolution kann aber nicht nur als destruktive, sondern auch als konstruktive Kraft verstanden werden, die Missstände aufzeigt, aber gleichzeitig auch den Weg hin zu gesellschaftlichen Veränderungen für eine gerechtere, nachhaltigere und inklusivere Zukunft weist. Die Tagung diskutiert das Wirken Michael Gaismairs und Alexander Langers als Ideengeber für Veränderungsprozesse. Sie schlägt eine Brücke zwischen den Ideen der beiden Denker, fragt nach deren revolutionärem Gehalt und nach deren Relevanz für die gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit. Programm 9.30-12.00 Uhr Teil 1: Historische Perspektiven Zeugnisse der Revolution und des Wandels. Notizen zur Regionalgeschichte - Giuseppe Ferrandi, Direktor Fondazione Museo storico del Trentino Radikale Reformation, Antiklerikalismus, Zweites Vatikanum – Religion bei Michael Gaismair und Alexander Langer - Josef Prackwieser, Center for Autonomy Experience, Eurac Research Langers Zugang zu Revolution und gesellschaftlichem Umbruch - Giorgio Mezzalira, Michael Gaismair Gesellschaft 14.00-16.00 Uhr Teil 2: Perspektiven der Gegenwart Sprachliche Inklusion – Wandel durch bewusste Sprachwahl fördern? - Elena Chiocchetti, Institut für Angewandte Sprachforschung, Eurac Research Zugehörigkeit und (Nicht-)Identifikation: Arbeitsmigration am Beispiel der „Badante” in Südtirol - Giada Noto, Frauenarchiv Bozen Sozial-ökologische Transformation - Christoph Kircher, Center for Advanced Studies, Eurac Research 16.00-17.30 Uhr Teil 3: Stadtführung durch Sterzing auf den Spuren von Langer und Gaismair 18.00-19.00 Uhr Podiumsdiskussion: „Ich war, ich bin, ich werde sein“ – das Revolutionäre an Langer und Gaismair und neue Herausforderungen Moderation: Katharina Crepaz, Center for Autonomy Experience, Eurac Research Es diskutieren: - Martha Verdorfer, Michael Gaismair Gesellschaft - Peter Stuppner, Autor und Regisseur - Franziska Cont, Zentrum für Regionalgeschichte - David Hofmann, Forscher und Aktivist Anschließend sind alle Teilnehmenden zu einem Umtrunk eingeladen. Die Vorträge finden in deutscher und italienischer Sprache statt, es ist keine Simultanübersetzung vorgesehen.