Event-Informationen

Im Vorfeld zu der gesamten Initiative Wege-zum-Museum_01 wurden Treffen mit den KünstlerInnen vor Ort abgehalten, bei denen die Bedürfnisse und Ansprüche der Künstlerschaft abgefragt wurden. Quasi das dargestellte Ergebnis des Blickes der KünstlerInnen wird vorgestellt. Dies ist nicht das Ergebnis des Blickes eines Kurators oder einer Kuratorin, nicht die Ausschau nach einer publikumswirksamen Veranstaltung. Dies ist die Antwort der KünstlerInnen auf die Frage: Wege zum Museum? Dabei haben Frustration und Rebellion genauso Platz wie Rückblick und Aufbruch, wie Leichtes und Schweres, Humor und Witz. Eines ist aber allen gemeinsam – der Wunsch nach Veränderung. Wege Gespräche TeilnehmerInnen: an der Ausstellung teilnehmende KünstlerInnen und Interessierte als ZuhörerInnen Moderation: Markus Klammer Zeit: 18. Juni, 19:30 Uhr Ort: Stadtmuseum Bruneck Nach der Systemaufstellung von Barbara Tavella wird im 1. Obergeschoß des Stadtmuseums ein moderierter Workshop mit den teilnehmenden KünstlerInnen und allen interessierten BürgerInnen zur Frage nach der Rolle der bildenden Kunst im Stadtmuseum abgehalten. Das Thema ist dem des Forums verwandt (siehe unten), doch ist die Perspektive auf jene der KünstlerInnen fokussiert. Wege Forum Gespräch, in dem alle Teilnehmenden zu gleichmächtigen Bürgern degradiert sind. Unabhängig von Wissen, Status und Blickpunkt hat jeder die Möglichkeit zu Wort zu kommen. Es gibt weder naive Meinungen noch privilegierte Beiträge, auch wenn sich die Macht des Arguments nicht von der Person lösen kann, die es äußert. Dem Ideal der Machtgleichheit soll durch das Format und die Moderation möglichst nahe gekommen werden. TeilnehmerInnen: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur Philipp Achammer und BürgerInnen der Stadt Bruneck und der großräumigen Umgebung Moderation: Norbert Dall’O Zeit: 22. Juni, 19:30 Uhr Ort: Stadtmuseum Bruneck Thema Forums ist die Befragung des Museums als Ort der Präsentation bildender Kunst und darüber hinaus. Die Wege zum Museum werden jedoch nicht als geographische Linien zu einem versteckten Ort verstanden, sondern als Suche nach seiner Stellung für die Stadt und die umgebende Region: Wohin soll sich das Museum entwickeln? Wie soll eine Gegenwart des Museums in der Zukunft beschaffen sein?