Event-Informationen
Sissa Micheli und Linda Reif arbeiten vorwiegend mit dem Medium der Fotografie, beide haben sich während ihrer künstlerischen Laufbahn ergänzend auch hin zu anderen Medien weiterentwickelt, Sissa Micheli in erster Linie hin zum Video, und Linda Reif in letzter Zeit zur Malerei. Aber auch der Umgang mit dem skulpturalen und installativen Moment ist bei beiden Künstlerinnen oft ausschlaggebend in der Erarbeitung ihrer Werke. Gemeinsam ist Sissa Micheli und Linda Reif ihr experimenteller Zugang zu allen Formen künstlerischen Arbeitens. Beiden geht es auf sehr unterschiedliche Weise immer wieder darum, Medien zu ihren Grenzbereichen hin und darüber hinaus auszuloten, und die Bedingungen unterschiedlicher Genres zu prüfen, sodass klassische Formen von Kunstproduktion hinterfragt und neue Zugänge zur Diskussion gestellt werden. In dieser Ausstellung beschäftigen sich die beiden Künstlerinnen in einem erweiterten Sinne mit dem Thema von Landschaft und Berg und der Fragilität des Menschen. Dabei lassen sie ihre Arbeiten mit den Räumlichkeiten des ehemaligen Gefängnisses interagieren, und treten zueinander in Dialog. Durch unkonventionelle ästhetische und formale Zugänge werden dabei Inhalte thematisch und medial erweitert, indem sie immer wieder in die Abstraktion und in den bedeutungsleeren Raum geführt werden.