Event-Informationen

Altays Arbeit beginnt mit Hinweisen statt mit Beweisen. Als Ausgangspunkt wählt er den Virgl, der Hügel in unmittelbarer Nähe des Bozner Stadtzentrums. Der Künstler wendet seinen Blick dabei auf Erzählungen und Geschichten der territorialen Inanspruchnahme und zeigt Eindrücke und Überlegungen zu wenig bekannten Geschehnissen und Anekdoten, wie beispielsweise die Tunnel-Bewohner, welche während und nach dem 2. Weltkrieg den unvollendeten Virgl Tunnel bewohnt haben. Mit einem besonderen Fokus auf Wohnraum in Verbindung mit Räumen der Infrastruktur schwingen in diesen ersten präsentierten Fragmenten diverse Fragestellungen der radikalen Gastfreundschaft mit, der Künstler nimmt dabei die Rolle des Gastes und Gastgebers ein. Die Ausstellung markiert den Anfangsteil eines längerfristigen Experiments rund um das Produzieren und Präsentieren von künstlerischer Arbeit und zeigt erste Eindrücke und Anfangspunkte nach seinen ersten beiden Aufenthalten in der Region.