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Acht Künstler für ein Buch. Werke von Adalberto Borioli, Elisabetta Casella, Paolo Dolzan, Piermario Dorigatti, Gaia Gianardi, Paolo Facchinelli, Filip Moroder Doss und Luciano Ragozzino “Als Enrosadira, zu Deutsch Alpenglühen, bezeichnet man das rötliche Schimmern der Berggipfel bei passendem und zeitlich begrenztem Zusammenspiel aus Luft und Licht (Sonnenuntergang). In diesem Moment verwandeln sich die Berginseln, das einstige Arichpel unter dem Tethysmeer, zu dem was sie Mal waren, nicht nur „bleiche Berge“ sondern sagenumwobene Schauplätze.“ So die Einleitung von „Miti ladini delle Dolomiti – Enrosadira“ von Nicola Dal Falco, das 16 Kunstwerke auf Papier vereint, darunter Radierungen, Holzschnitte, Zeichnungen und Aquarelle, welche 8 Künstler eigens dem Buch gewidmet haben. Herausgebracht wurde das Schmuckstück in Zusammenarbeit mit dem Istitut Ladin Micurà de Rü und Palombi Editori. Mit den Glossen und dem Essay „Le rose del ricordo“ von Ulrike Kindl, sammelt das Werk die Dolomitensagen nach chronologischer Reihenfolge. Unverwechselbar ist der althochdeutsche Carmen in der Erzählung des Duells zwischen Theoderich von Verona und König Laurin. Zu sehen ist die Ausstellung im Damensalon des Parkhotel Laurin, wo in der angrenzenden Bar der einmaligen Freskensyklus von Bruno Goldschmidt (1911) die fabelhafte Sage des Zwergenkönig Laurins erzählt. Die Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation „Miti ladini delle Dolomiti – Enrosadira“ findet am Donnerstag, 7. August um 18 Uhr statt.