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Buch & Performance Foto © Nicole Brugger / Verlag Voland & Quist Béla Rothenbühlers Roman ist ein satirischer Ritt durch die junge Schweizer Kulturszene – und ein „polyphones“ Sprachkunstwerk, das keiner besser vorträgt, als er selbst. In einer beschaulichen Schweizer Kleinstadt geschieht Erstaunliches: Kaum gegründet, mischen Sabine und Schanti mit ihrem Verein „Polyphon Pervers“ die Kulturszene auf. Risikofreudig und clever agierend steigen sie als Theater-Produzentinnen zu nationalen Größen auf und scharen eine illustre Runde um sich: vom eitlen Regisseur Lucien über den Ghostwriter Yves bis zu Jules und seinen Hanf-Bauern, die unversehens als Performance-Künstler brillieren. Dem Erfolg ordnet der Verein für Unterhaltung im Laufe der Geschichte alles unter, und so folgen auf erste Unsauberkeiten schon bald lukrativere Formen des Betrugs. Béla Rothenbühler belebt mit „Polyphon Pervers“ die Tradition des Schelmenromans neu – diesmal mit schlagfertigen Hochstaplerinnen. Seine satirische Reise durch die Kulturszene ist ein Meisterwerk der Unterhaltung, das im Luzerndeutschen Original den Schweizer Literaturpreis 2025 gewann und in der standarddeutschen Übersetzung von Uwe Dethier für die Hotlist 2025 nominiert war. Bei der Lese-Performance mit Béla Rothenbühler wird der Sound beider Versionen zum Hör-Erlebnis. Es liest und erzählt: Béla Rothenbühler Einführungsgespräch: Monika Obrist Zeit: Sonntag, 15. November 2026, 19 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus