Event-Informationen

Es sprechen (zweisprachig): Ulrike Oberhammer – Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen Christiane Mühlhäusler-Lazzaro – Psychologin, Psychotherapeutin Wenn Eis auf Hygge trifft – die Wirkung der Bilder Anschließend: Umtrunk Grönland ist für Jette Christiansen, die aus Dänemark stammt, wohl eine Metapher für Heimat – ins Surreale transportiert. In den Falten dieser Eisriesen ist kaum ein Mensch zu Hause, menschliche Existenz wird überhaupt nur am Rande angedeutet. Meist in Form von längst gestrandeten Booten. Menschliches Sein und Tun verstummt vor den Gesang des Eises, das durch bizarre Formen die Phantasie anregt. Die Betrachtung wird ausgesetzt im Reich der Kälte, allein gelassen mit Gedanken und Deutungen. Der Blick verfängt sich in glucksenden Wellen, zwischen Spalten und Fjorden einer sagenhaften Eiswelt. Diese Bilder dokumentieren ein wichtiges Stück Entwicklung in der Malerei von Jette Christiansen. Karin dalla Torre Jette Christiansen zeigt in der Ausstellung auch mehrere Bleistiftzeichnungen, die den Betrachter berühren und zum Nachdenken anregen und die die gemütliche, achtsame Philosophie des Nordens verkörpern.