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Die ökologische Nische 2.0: Bewegungen und Einschränkungen der Tiere im Anthropozän (in italienischer Sprache) Colloquium - Platform Biodiversity South Tyrol Die Tiere verteilen sich nicht durch Zufall im Raum, sondern um Ressourcen zu erwerben und Interaktionen mit anderen Individuen oder Arten in die Wege zu leiten. Dies schafft eigene “ökologische Nischen”, beziehungsweise die Gesamtheit von chemisch-physischen Bedingungen, die das Überleben in einem ökosystemorientierten Kontext ermöglicht. Im Zeitalter des Anthropozäns hat sich der Mensch auch in dieser Hinsicht gegen alle anderen Lebewesen durchgesetzt. Wie reagieren darauf die anderen Tierarten? Wie passen sie sich an und welches sind die unüberwindbaren Hindernisse, die wir ihnen schaffen? Die Forschung über die Säugetiere in den Alpen fügt sich dabei in einen ökosystemorientierten und globalen Kontext. Francesca Cagnacci hat einen PhD in Evolutionsbiologie an der Universität von Siena und ist Verhaltens- und Konservierungsökologin. Sie studiert die Bewegungen von Tieren und wie sich der globale Wandel darauf auswirkt und leitet die Forschungsgruppe zur Bewegungsökologie und -konservierung an der Edmund Mach-Stiftung. Im Rahmen ihrer Studien hat sie Spitzentechnologien und analytische Methoden pioniermäßig angewandt. Eine online-Vormerkung unter https://app.no-q.info/it/naturmuseum-sudtirol/calendar#/event/1362 ist empfohlen. In italienischer Sprache Eintritt frei