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Aber was geschah in dieser Nacht? Und was bedeutet dieser Moment heute, 30 Jahre später? mit Gabriele D’Ottavio Einführung und Moderation: Hannes Obermair Der Fall der Berliner Mauer, beginnend am 9. November 1989, vor dreißig Jahren war eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. Ein Tag, der das Ende eines der wesentlichsten Symbole für die Spaltung der Welt zwischen West und Ost, bedeutete. An diesem Tag, das erste Mal seitdem die Mauer 1961 erbaut wurde, strömten zehntausende Einwohner aus dem östlichen Teil der Stadt, auf die westliche Seite. Das Sinnbild für das Ende des eisernen Vorhangs, einer in zwei atomische Blöcke geteilten Welt, und der Wiedervereinigung Deutschlands wurde durch zwei Ereignisse begründet, die beinahe zufällig und unvorhersehbar waren: Der Fehler eines Beamten aus Ost-Deutschland während einer Pressekonferenz und dem Hausverstand einer der Grenzwachen. Aber was geschah in dieser Nacht? Und was bedeutet dieser Moment heute, 30 Jahre später? Gabriele D’Ottavio – Professor für Zeitgenössische Geschichte in der Abteilung für Soziologie und Soziale Forschung Hannes Obermair – Historiker und Mitglied der ANPI Alto Adige Südtirol