Event-Informationen
Der für den Alpenraum unübliche Zentralbau in Form eines griechischen Kreuzes erinnert an die byzantinischen Kreuzkuppelkirchen. Für den romanischen Bau wurden Mauerteile eines im 9. Jh. erwähnten und 1130 zerstörten Gebäudes verwendet. In die eigentliche Kirche gelangt man durch zwei im Westen angebaute Vorhallen, wobei die zweite im Erdgeschoss als Aufenthaltsraum und im Obergeschoss als Schlafstätte für die Pilger des Johanniterhospizes diente. Die Westfassade der Vorhalle fällt durch die regelmmäßigen Quadern aus Tuffstein und das dreistufige Portal auf. mit barockem Fresko im Tympanon. Großes Interesse wecken die Fresken aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und dem 14. Jahrhunderts. Es handelt sich um den größten noch erhaltenen romanischen Freskenzyklus im Vinschgau. An der äußeren Nordwand ist eine übergroße, wohl die älteste Christophorusdarstellung Tirols (um 1250) zu sehen. Treffpunkt: 16 Uhr vor der Kirche St. Johann Preis: Euro 4,00 Information: Informationsbüro Mals, Tel. +39 0473 83 11 90