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Referent/in: Jutta Vogel Poggensee Zu einer Zeit, als Frauen noch "ohne Stimme" sind, wagt sie es, sich aufzulehnen gegen verstaubte Dogmen und Bevormundung. Sie bezahlt dafür mit Schmach und Verleumdung über ihren Tod hinaus - und erfährt erst in unseren Tagen späte Rehabilitierung. Gerüchte und Vorurteile, mögen sie auch jeder Grundlage entbehren, sind hartnäckig, erst recht wenn sich jahrhundertelang kaum eine Gegenstimme erhebt. Und so möchte dieser Vortrag vor allem aufräumen mit dem immer wieder kolportierten Klischee der "häßlichen Herzogin" (Feuchtwanger) oder gar männermordenden Megäre. Denn die historische Forschung ist längst zu ganz anderen Erkenntnissen gekommen.