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Die Frage, wie unserer Geist funktioniert, beschäftigt seit jeher KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und PhilosophInnen: Wir möchten wissen, wie das persönliche oder gesellschaftliche Unbewusste arbeitet, wie das Gedächtnis Informationen und Erinnerungen speichert und analysiert und wie Kreativität und Fantasie von äußeren Stimuli beeinflusst werden. Mit dem Ziel und Willen, das Denken zu denken, setzen wir uns mit der denkfähigen Maschine auseinander; mit der Idee, unsere Essenz durch Automatismen auftauchen zu lassen, nehmen wir die Umgebung als Quelle der Inspiration. Nina Mengin, geboren 1986 in Linz, widmet sich vor allem der konzeptionellen Medienkunst. Im Zuge ihres Studiums der Interface Culture an der Kunstuniversität Linz, verbindet sie interaktive Kunst mit medialer Bewusstseinsbildung und zeigt so neue Wege auf. Die Arbeiten von Veronika Krenn bewegen sich im Bereich der neuen Medien, interaktiven Kunst und Eat Art, wobei ihr Themenschwerpunkt in der Manipulation von bereits bekannten und alltäglichen Gegenständen liegt. Dabei untersucht sie traditionelles Kunsthandwerk sowie Lebensmittel als Medium, um unkonventionelle Kommunikationsstrategien zu entwickeln, die über tägliche Gewohnheiten als Träger für sozialrelevante Problematiken agieren. Gemeinsam mit Vesela Mihaylova gründete sie das Kollektiv Prazlab und arbeitet seit 2012 unter anderen an essbaren Interfaces und Data Tastifications.