Event-Informationen

Einführung: Mag. Roland Sila, Direktor der Bibliothek der Landesmuseen Ferdinandeum, Innsbruck 15.05.2015, 19.00 Uhr Rahmenprogramm: Lesung mit Rut Bernardi Eine der bisher letzten seriellen Arbeiten Markus Vallazzas ist 2011 entstanden: Phantasmagorien in Holz und Tusche auf dem Hintergrund der Dolomitensagen, im Besonderen aus dem „Reich der Fanes“. Damit hat sich Markus Vallazza beinah ein Leben lang auseinandergesetzt, und das Ergebnis kann u.a. in vielen kraftvoll-dramatischen Gouachen in dem Buch „Frauen aus Fanis“ von Anita Pichler und Ulrike Kindl (Haymon-Verlag) bewundert werden. Die Zeichnungen aus dem Jahr 2011 folgen einer anderen Absicht: weniger dem Stoff Genüge zu tun, als ihn als Vorwand zu benutzen für völlig unabsichtliche Regungen des Herzens, der Phantasie, auch wahnhafter Imagination. Einen Schritt weiter, und es ist gegen die Tradition des Radierers Vallazza eine große Anzahl von gleichformatigen Holzschnitten entstanden, Weißlinienschnitte, meistens ohne Bleistiftvorzeichnung auf der Platte und die Vor- und Rückseite der Druckstöcke (Nuss, Fichte, Esche) benutzend. Von zirka 60 Holzschnitten dieser Serie hat der Künstler 31 für den Druck bestimmt, der im März 2015 durch Siegfried Höllrigl und Brigitte M. Widner von Hand auf der Andruckpresse Korrex Berlin in der Offizin S. in Meran erfolgt ist. Die Auflage beträgt fünf nummerierte Exemplare plus 1. Die Zeichnung des Messers auf dem Druckstock bleibt weitgehend erhalten. In der Ausstellung, die Mag. Roland Sila, Direktor der Bibliothek der Landesmuseen Ferdinandeum in Innsbruck, eröffnen wird, sind sowohl die Holzschnitte als auch eine Auswahl der Tuschen zu sehen.