Event-Informationen

Ausgehend von England und den USA entdecken die Künstler in den 50er und 60er Jahren die moderne Lebenswirklichkeit und machen das alltägliche Leben mit seinen gewöhnlichen Inhalten zum Gegenstand der Kunst. Populäre Bildmotive, wie Flaggen, Alltagsgegenstände und Lebenssituationen oder einfach nur Konsumgüter, werden nun meist mit einem ironischen und spielerischen Blick dargestellt. Hinter ihrer oft quietsch bunten Fassade und der scheinbaren Heiterkeit verbirgt sich aber so manche Kritik an der modernen und immer mehr am Konsum orientierteren Massengesellschaft. Die italienische Entwicklung nimmt einen sehr ähnlichen Verlauf wie die der internationalen Pop-Art-Gemeinde. Eine Ausnahme aber ist die kritischere Auseinandersetzung mit der neuen Kunstform, die eine Vielzahl von verschiedenen Positionen hervorbringt. Die Ausstellung im Stadtmuseum von Bruneck zeigt eine Auswahl an Bildern, Objekten, Fotoarbeiten, Zeichnungen und Werbegrafiken aus der Sammlung des CSAC (Centro Studi Archivio della Comunicazione) der Universität Parma und versucht die Themenschwerpunkte der italienischen Pop Art durch vielfältige markante Beispiele zu belegen.